«Urner halten sich gut an das Verbot»

Gusti Planzer, Stabschef der Kantonspolizei Uri sagt, wie die Polizei den 31. Juli und den 1. August und das damit verbundene Feuerverbot erlebt hat. 

Interview: Carmen Epp
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Bild: Daniel Bürgi (Flüelen, 31. Juli 2018)
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Bild: Daniel Bürgi (Flüelen, 31. Juli 2018)
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Am 31. Juli fand das Feuerwerk in Flüelen statt. Hat der Anlass auch die Kantonspolizei Uri beschäftigt?

Die Kantonspolizei Uri war mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften vor Ort. Die Seepolizei und die Feuerwehr haben gemeinsam das Feuerwerk überwacht. Aus unserer Sicht verlief der Anlass ruhig.

Wo stand die Kantonspolizei Uri am 1. August im Einsatz?

Zum Einen haben wir mit der Kantonspolizei Schwyz und einem privaten Sicherheitsdienst für Ruhe, Ordnung und Sicherheit an der 1.-August-Feier auf dem Rütli gesorgt. Dabei kam es zu keinen nennenswerten polizeilichen Interventionen. Zum Anderen waren wir wie gewohnt im ganzen Kanton präsent. Auch hier verlief der Tag aus polizeilicher Sicht ruhig.

Haben sich die Leute an das absolute Feuer- und Feuerwerkverbot gehalten?

Gusti Planzer, Gustav Planzer Stabschef der Kantonspolizei Uri. (Bild: PD)

Gusti Planzer, Gustav Planzer Stabschef der Kantonspolizei Uri. (Bild: PD)

Ja, sehr gut sogar. Kompliment und besten Dank an alle, die sich daran gehalten haben und sich auch weiterhin daran halten. Nur zwei Meldungen sind eingegangen, wegen eines Grillfeuers am See, das gelöscht werden konnte, und wegen eines Feuerwerks im Gebiet Seelisberg/Bauen. Dort wurde eine Feuerwerkbatterie entdeckt, Personen waren aber keine mehr anzutreffen.

Was droht jemandem, der gegen das Verbot verstösst?

Wenn wir – während der ordentlichen Patrouillentätigkeit oder aufgrund einer Meldung – vor Ort sind und das Feuer vorschriftsgemäss gelöscht, oder das Feuerwerk umgehend gestoppt wird, sehen wir im Regelfall von einer Anzeige ab. Bei Nichtbefolgen der Anweisungen oder im Wiederholungsfall wird Anzeige erstattet. Die Widerhandlung gegen das Feuerverbot kann eine Busse von bis zu 5000 Franken zur Folge haben.

Feuerverbot missachtet – Polizei zeigt zehn Personen an

Trotz Verbot konnten es am Nationalfeiertag Dutzende Personen nicht lassen, Feuer zu entfachen und Raketen abzufeuern. Die Polizei sprach deshalb Anzeigen und Bussen aus. Im Extremfall kann die Strafe bis zu 20'000 Franken betragen.
Zéline Odermatt