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Urner Handholzer sind in allen Kategorien vorne mit dabei

Die Urner haben die Saison mit drei Meistertiteln und insgesamt fünf Kopfkränzen erfolgreich abgeschlossen.
Georg Epp

Am Sonntag, 22. September, trafen sich die Handholzer in Kerns für das Saisonfinale. Es stand die 42. Schweizerische Holzspaltmeisterschaft auf dem Programm. Über 120 Holzspalter kämpften um Titel und die begehrten Kopfkränze.

In vier Kategorien galt es, die bereitgestellten Rugeli möglichst schnell in vier regelkonforme Teile zu spalten. Bei den Frauen und in der Junior-Kategorie (bis 18 Jahre) waren es je sechs Holzrugeli, bei der Elite und den Senioren (ab 55 Jahren) je acht Stück. Am Morgen wurde in der Reihe der Anmeldungen gespalten. Am Nachmittag fand der Finaldurchgang in umgekehrter Reihenfolge der Zwischenrangliste statt.

Jakob Herger brilliert im Finaldurchgang

Bei den Frauen setzte sich Margrit Ziegler (Flüelen) erwartungsgemäss an die Spitze. Im ersten Durchgang konnten ihre Konkurrentinnen gut mithalten, im Finaldurchgang zeigte die Urnerin jedoch allen ein weiteres Mal den Meister und verteidigte ihren Titel aus dem Vorjahr souverän mit einem Vorsprung von über 21 Sekunden. Nicole Zurfluh aus Attinghausen klassierte sich auf dem 13. Rang und somit knapp hinter den Kränzen.

Bei der Elite führte am Mittag Kobi Herger aus Flüelen relativ knapp. Durch die guten Leistungen der anderen Urner fühlte er sich unter Zugzwang. Im Finaldurchgang liess er für einmal seine ganze Klasse aufblitzen und sicherte sich den ersehnten Meistertitel mit einem Vorsprung von über 15 Sekunden. Zweiter wurde Franz Steiner (Rohrbach) vor dem Alpnacher Klaus Imfeld. Im 32. Rang klassierte sich Josef Gisler junior aus Unterschächen.

Bei den Senioren führte zur Halbzeit der Sarner Leo Spichtig, dicht gefolgt von drei Urnern. Der Bristner Werner Tresch liess am Nachmittag seine Schnelligkeit spielen und sicherte sich wieder einmal verdient den Titel. Knapp hinter ihm klassierte sich Jakob Herger senior (Flüelen) mit sechs Sekunden Rückstand. Dritter wurde der unverwüstliche Josef Durrer (St. Niklausen), während Halbzeitleader Leo Spichtig noch auf den 4. Schlussrang verdrängt wurde. Eine gute Leistung zeigte auch Bernhard Jauch aus Bristen mit Schlussrang 5. Im 28. Rang klassierte sich Josef Gisler, ein treuer Spalter aus Unterschächen.

Nachwuchssorgen bleiben bestehen

Bei den Juniorinnen und Junioren führte Jens Odermatt (Sarnen) knapp vor Samuel Jakober (Ramersberg) die Zwischenrangliste an. An dieser Reihenfolge änderte auch der Finaldurchgang nichts mehr. Die einzige Urnerin in diesem Feld war die Flüelerin Doris Ziegler. Nach einem harzigen Start am Morgen steigerte sie sich am Nachmittag und belegte am Schluss Rang 12.

Mit drei Meistertiteln und insgesamt fünf Kopfkränzen haben die Urner Handholzer eine weitere Saison erfolgreich abgeschlossen. Die Nachwuchssorgen bleiben allerdings nach wie vor bestehen.

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