JSVP Uri stattet Alpkäserei einen Besuch ab

Mitglieder der JSVP Uri erhielten am vergangenen Sonntag eine Führung durch die Alpkäserei Sittlisalp.

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(pd/RIN) Im Rahmen ihres 10-Jahr-Jubiläums lud die JSVP Uri am vergangenen Sonntag, 30. Juni, zu einem weiteren Event ihrer Veranstaltungsreihe ein. Diesmal ging die Reise in das Klausenpassgebiet. Das Ziel war die Sittlisalp, die zu den grössten Alpen in Uri gehört.

Bei sonnigem Wetter folgten insgesamt zehn Mitglieder und Sympathisanten der grössten Urner Jungpartei der Einladung. Beim ersten Teil des Anlasses wurde eine kleine Wanderung im Schächental unternommen. Dabei wurden malerische Landschaften, das Bergpanorama und die Blumen- und Pflanzenwelt bewundert. Im Anschluss an die Wanderung fand bei der Familie Horat eine Führung durch die Alpkäserei Sittlisalp statt.

25 Tonnen Alpkäse jährlich hergestellt

Neun Familienbetriebe der Sittlisalp haben sich zu einer Alpgenossenschaft mit einer zentralen Käserei zusammengeschlossen und verarbeiten von Anfang Juni bis Ende September bis zu 3500 Kilogramm frische Milch. Diese wird von rund 200 Kühen gewonnen. Daraus werden dann insgesamt 25 Tonnen Alpkäse aus frischer Rohmilch hergestellt.

Im Anschluss an die Führung durch die Käserei verstärkten sich die Mitglieder mit frischen Milch- und Molkedrinks. Sämtliche Teilnehmer konnten auf einen gelungenen Anlass zurückblicken. Der Vorstand der Jungpartei bedankt sich bei den Gastgebern und den Teilnehmern und ist gespannt auf die nächsten Events im Zusammenhang mit dem 10-Jahr-Jubiläum der JSVP Uri.

Auch der Steuerfreiheitstag wird gefeiert

Am selben Tag ging ausserdem der «Tax Freedom Day», zu Deutsch der Steuerfreiheitstag, über die Bühne. Der «Tax Freedom Day» bezeichnet symbolisch denjenigen Tag im Jahr, an dem Steuerzahler ihre Steuern bezahlt haben und das Einkommen von da an statt ins staatliche, ins eigene Portemonnaie wandert. «Nach einem halben Jahr harter Arbeit dürfen wir nun selbst bestimmen, wofür wir unser Geld ausgeben», schreibt die JSVP in einer Mitteilung. So sei die Hälfte des Einkommens fremdbestimmt. Obligatorische Abgaben an private Institutionen (Krankenkassen, Versicherungen, Billag-Gebühr) sowie die Mehrwert-, Alkohol- oder Tabaksteuer und die jährlichen Steuern zählen unter anderem dazu.

Die Junge SVP Uri fordert deshalb eine nachhaltige Senkung der Steuern. Entgegen den verfassungsmässig festgelegten Hauptaufgaben und dem Subsidiaritätsprinzip schreibe sich der Bund immer mehr Aufgaben zu. Mit dieser Schwächung der Eigenverantwortung greife der Bund zusätzlich in die Privatwirtschaft ein und generiere damit immer neue Einnahmen zulasten der Bürger, wie es weiter in der Mitteilung heisst.