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Urner Kantonalbank erzielt
gutes Halbjahresergebnis

Die Urner Kantonalbank profitierte von den guten finanziellen und konjunkturellen Rahmenbedingungen. Sie steigerte den Geschäftserfolg im ersten Halbjahr 2018 um 6 Prozent.
Die Urner Kantonalbank kann ein gutes Halbjahresergebnis präsentieren. (Bild: PD, 1. April 2016)

Die Urner Kantonalbank kann ein gutes Halbjahresergebnis präsentieren. (Bild: PD,
1. April 2016)

Die Urner Kantonalbank erreichte in der ersten Jahreshälfte eine Steigerung des Geschäftserfolgs von 6 Prozent. Das Zins- und Kommissionsgeschäft entwickelte sich erneut erfreulich. Während die Strategieumsetzung das Ergebnis zusätzlich belastete, sind die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr wieder bedeutend tiefer. Der Halbjahresgewinn fällt mit 9,2 Millionen Franken um 4,5 Prozent höher aus als im Vorjahr.

Und das sind die wichtigsten Eckdaten: Nettoneugeldzufluss: 51,2 (Vorjahr: 19,3) Millionen Franken (+164,4 Prozent); Anstieg der Kundenausleihungen: 42 (58) Millionen Franken (-28,1 Prozent); Geschäftserfolg: 9,3 (8,8) Millionen Franken (+6,0 Prozent); Halbjahresgewinn: 9,2 (8,8) Millionen Franken (+4,5Prozent) Eigenkapitalquote: 8,7 (8,8) Prozent; Tier-1-Ratio: 16,6 (16,3) Prozent.

Höherer Geschäftserfolg als im Vorjahr

«Die erste Jahreshälfte 2018 war geprägt von leicht steigenden Zinsen, einer höheren Volatilität bei den Aktienmärkten und einem günstigen konjunkturellen Umfeld in der Schweiz», heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Medienmitteilung. «Unter diesen Rahmenbedingungen erzielte die Urner Kantonalbank mit +6 Prozent einen höheren Geschäftserfolg als im Vorjahr.»

Während das Zinsengeschäft und das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft zulegen konnten, entwickelten sich das Handelsgeschäft und der übrige ordentliche Erfolg rückläufig. Der wichtigste Pfeiler der Urner Kantonalbank, der Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft, fiel mit 18,1 Millionen Franken um 0,4 Millionen Franken höher aus. Dazu trugen tiefere Refinanzierungskosten sowie höhere Volumina bei.

Positive Entwicklung bei den Kommissionserträgen


Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte um CHF 99‘000 (2,4 Prozent) auf insgesamt 4,2 Millionen Franken verbessert werden (Vorjahr: +0,9 Prozent). Erfreulich entwickelte sich insbesondere das Anlagegeschäft, das im Vergleich zum Vorjahr 1,3 Prozent zulegen konnte (Vorjahr: +2 Prozent). Der Kommissionsertrag aus dem übrigen Dienstleistungsgeschäft, das schwergewichtig die Kontoführungsspesen umfasst, fiel hingegen leicht tiefer aus.

«Im Handelsgeschäft zeigt sich ein rückläufiger Kurserfolg bei den Sorten und Devisen», schreibt die Bankleitung. «Die Bank konnte dabei nicht mehr im gleichen Ausmass wie im Vorjahr von vorteilhaften Währungsentwicklungen profitieren.» Gesamthaft resultierte im Handelsgeschäft ein Erfolg von 767'000 Franken (-6,5 Prozent). Der übrige ordentliche Erfolg, der unter anderem Beteiligungs- und Liegenschaftserträge sowie Wertanpassungen auf Finanzanlagen beinhaltet, fiel mit 569‘000 (Vorjahr: 574'000) leicht tiefer aus.

Starke Zunahme der Bilanzsumme

Das Ausleihenswachstum hat mit einem Zuwachs von 42 Millionen Franken (1,5 Prozent) seit Ende Jahr nicht mehr ganz die Höhe des Vorjahres (58 Millionen Franken) erreicht. Der Netto-Neugeldzufluss betrug im vergangenen Halbjahr 51,2 (19,3) Millionen Franken. «Die starke Zunahme der Bilanzsumme um 159 Millionen Franken (5 Prozent) auf 3,3 Milliarden Franken ist unter anderem eine Folge der expansiven Notenbankpolitik, die eine hohe Liquiditätshaltung begünstigt», heisst es in der Mitteilung.

Geringerer Personalaufwand


Der Geschäftsaufwand nahm im vergangenen Halbjahr mit 12,7 Millionen Franken um 5,3 Prozent zu. Dabei reduzierte sich der Personalaufwand um 270‘000 Franken (-3,5 Prozent). Der Sachaufwand erhöhte sich um 907'000 Franken (+22,3 Prozent). Diese deutliche Zunahme ist hauptsächlich auf Ausgaben im Zusammenhang mit der laufenden Strategieumsetzung zurückzuführen. Die Aufwendungen für die Abgeltung der Staatsgarantie – eine Funktion der erforderlichen Eigenmittel – belaufen sich im ersten Halbjahr auf 338'000 (Vorjahr: 331'000 Franken).

Mit der Auflösung ausfallrisikobedingter Wertberichtigungen von netto 0,8 (0,8) Millionen Franken sowie der Bildung von Rückstellungen von CHF 103'000 (101'000) Franken fiel die erforderliche Risikovorsorge gesamthaft leicht höher aus. «Dank der guten Qualität des Kreditportfolios bewegen sich die Kreditrisiken aber weiterhin auf sehr tiefem Niveau sowie unter dem langjährigen Durchschnitt», so die UKB-Geschäftsleitung.

Die Abschreibungen auf dem Anlagevermögen liegen mit 1,5 Millionen Franken deutlich unter jenen des Vorjahrs (2,3 Millionen Franken). Der Grund: Im Vorjahr musste eine Sonderabschreibung von 900'000 Franken auf der Liegenschaft Schattdorf vorgenommen werden.

Verbesserte Eigenkapitalrendite


Der Geschäftserfolg für das erste Halbjahr 2018 beträgt 9,3 Millionen Franken. Das bedeutet ein Plus von 6 Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode. Die betriebliche Eigenkapitalrendite beträgt damit 6,5 (6,3) Prozent. Nach einem Minus beim ausserordentlichen Erfolg (- 117'000 Franken) ergibt sich ein Halbjahresgewinn von 9,2 (8,8) Millionen Franken.

Die Urner Kantonalbank verfügt per 30. Juni über Eigenmittel von 292,8 Millionen Franken. Ende 2017 waren es noch 283,6 Millionen Franken gewesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 8,7 (8,8) Prozent. «Die Bank übertrifft die Mindestanforderungen der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht deutlich», heisst es in der Mitteilung. «Sie bietet damit dem Kanton und ihren Kunden Sicherheit und ist im Hinblick auf weiter steigende Anforderungen seitens des Regulators gut gerüstet.»

Mit den Investitionen für die laufende Strategieumsetzung rechnet die Urner Kantonalbank per Ende Jahr mit einem tieferen Geschäftserfolg und einem tieferen Jahresgewinn als 2017. (red)

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