URNER KANTONALBANK: Urs Traxel will KMU stärken

Seit dem 1. Mai ist der 51-jährige Urs Traxel neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Urner Kantonalbank. Die leitende Funktion ist für ihn auch eine Herzensangelegenheit.

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Urs Traxel. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Urs Traxel. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

«Es reizt mich, ein Unternehmen in seiner Gesamtheit und Vielfalt zu führen», sagt der Nachfolger von Peter Zgraggen. Eine wichtige Aufgabe der Kantonalbank sieht der neue CEO in der Unterstützung von KMU in Strategiefragen. Dabei sollen vor allem Unternehmen unterstützt werden, «die dank ihrer eigenen Stärken überleben und konkurrenzfähig bleiben können und nicht Preisdumping betreiben».


Der 51-jährige Erstfelder Urs Traxel arbeitete nach seiner Lehre bei der Urner Kantonalbank in mehreren Schweizer Grossbanken, zuletzt bei der UBS in Altdorf. 2007 kehrte er zur UKB zurück, um als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Markt zu führen. 2003 hat Urs Traxel den Diplom-Lehrgang Finanzmathematik und Statistik am Institut für Finanzdienstleistungen in Zug absolviert.

Von 2003 bis 2005 folgte ein Nachdiplomstudium FH in Bankmanagement an der Hochschule für Wirtschaft in Luzern und am Institut für Finanzdienstleistungen in Zug, das er mit dem Titel Executive Master of Banking abschloss. Urs Traxel wurde im November 2009 vom Bankrat der UKB als Nachfolger von Peter Zgraggen zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung gewählt. Sein neues Amt als CEO hat er offiziell am 1. Mai angetreten.

Kantonalbank beschäftigt rund 130 Leute
Die Urner Kantonalbank ist mit einer Bilanzsumme von 2,235 Milliarden Franken (2009) das mit Abstand grösste Urner Geldinstitut. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete sie einen Unternehmensgewinn von 10 Millionen Franken, wobei 6,8 Millionen Franken in die Staatskasse flossen. Zurzeit sind bei der UKB am Hauptsitz in Altdorf sowie in den vier Agenturen und fünf Zweigstellen insgesamt rund 130 Personen beschäftigt. Ausserdem werden vierzehn Lehrlinge ausgebildet.


Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel sowie ein Interview lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.


Daniel Regli