Urner Kantonsspital gibt der Pflege eine Stimme

Am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflege gefeiert. Aus diesem Anlass hat das Kantonsspital Uri die Pflegefachkräfte gefragt, warum sie einen Beruf in der Pflege gewählt haben.

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Der 12. Mai wird weltweit den Pflegefachkräften gewidmet. (Bild: PD)

Der 12. Mai wird weltweit den Pflegefachkräften gewidmet. (Bild: PD)

(pd/pz) Von der Geburt bis zum Sterbebett: In allen Phasen des Lebens kann eine medizinische Betreuung notwendig werden. Damit spielen die Pflegenden eine wichtige Rolle. Professionelle Pflege erhält und fördert die Gesundheit und beugt gesundheitlichen Schäden vor. Ebenso unterstützt sie Menschen in der Behandlung von Krankheiten und hilft ihnen, mit Auswirkungen von Therapien umzugehen. Dies immer mit dem Ziel, für die betreuten Menschen die bestmöglichen Behandlungs- und Betreuungsergebnisse sowie die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Am Kantonsspital Uri (KSU) sind rund 260 Personen direkt in der Pflege tätig und machen 43 Prozent aller Mitarbeiter aus. Sie tragen damit massgeblich dazu bei, dass die Institution Krankenhaus und damit auch das KSU optimal funktionieren und seine Aufgaben wahrnehmen kann.

Freude am Beruf wird häufig genannt

Der Internationale Tag der Pflege geht zurück auf den Geburtstag der Britin Florence Nightingale (12. Mai 1820). Sie hat im 19. Jahrhundert weitreichende Reformen im Gesundheitswesen Grossbritanniens durchgesetzt und gilt seither als Pionierin der Altenpflege. Der Tag soll die Gelegenheit bieten, bewusst die Facetten der Pflege zu betrachten und den wertvollen Beitrag der Pflege in der Betreuung von Patienten zu würdigen.

Grund genug einmal nachzufragen, weshalb die Pflegenden einen Beruf in der Pflege gewählt haben und was ihnen daran am besten gefällt. Laut dem KSU fällt auf, dass die Motivation und die tägliche Freude am Beruf ganz unabhängig von Alter und Berufserfahrung sind und durchs Band immer wieder die gleichen Themen genannt werden. So ist die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, nämlich, dass jeder von uns in die Situation kommen kann, Pflege und Betreuung zu benötigen, ein ganz wichtiger Motivator. Ausserdem ist der Beruf nahe am Menschen, bringt gleichzeitig viel Verantwortung mit sich und bietet die Möglichkeit, sich mit Herz und Kreativität einzubringen.

Eine junge Pflegefachfrau erwähnt auch die täglich erlebte Wertschätzung: «Es freut mich immer wieder, dass ich direkt erleben kann, wie Patientinnen und Patienten aufgrund unserer Unterstützung Fortschritte machen. Und es gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich zuhören und helfen kann.» Eine Pflegefachfrau mit etwas mehr Berufserfahrung ergänzt: «Die Vielseitigkeit und die Arbeit im Team, das Lernen und Wachsen miteinander erfordert immer wieder Aufmerksamkeit. Und es hält mich jung und dynamisch.»