Urner Kraftwerke produzieren weniger Strom

Die Kraftwerke in Wassen und Göschenen leiden unter den sinkenden Wassermengen in ihren Einzugsgebieten. Sie produzierten im vergangenen Jahr zum zweiten Mal in Folge weniger Strom.

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Die Urner Wasserkraftwerke in Göschenen und Wassen leiden unter geringen Wassermengen. (Symbolbild/Archiv Neue UZ)

Die Urner Wasserkraftwerke in Göschenen und Wassen leiden unter geringen Wassermengen. (Symbolbild/Archiv Neue UZ)

Im Kraftwerk Wassen (KWW) reduzierte sich die Stromerzeugung im Geschäftsjahr 2010/2011 zum zweiten Mal in Folge aufgrund geringerer Wasserzuflüsse um 12,8 Prozent auf 251,8 Millionen Kilowattstunden. Wie die CKW am Dienstag in einer Mitteilung schreiben, ist der Hauptgrund für den Rückgang die sinkende Wassermenge aus dem Einzugsgebiet entlang der Reuss und im Meiental. Vor allem die geringen Schneemengen des Winters und die ausgeprägte Trockenperiode im Spätherbst 2011 waren dafür ausschlaggebend. Zudem wurde während der Sanierung der Stollen von Januar bis März 2011 im KWW kein Strom produziert.

Unter den geringen Wassermengen aus dem Göscheneralptal und dem Urserntal hatte auch das Kraftwerk Göschenen(KWG) zu leiden. Die Stromerzeugung reduzierte sich um 12,4 Prozent auf 355,4 Millionen Kilowattstunden. Wie bereits im Vorjahr wurde ein Betrag von 8,6 Millionen Franken in Sachanlagen investiert. Der grösste Teil der Sachinvestitionen wurde zur Erneuerung der Kraftwerksanlagen eingesetzt, wie etwa für die Generalrevision zweier Generatoren.

Die beiden Kraftwerke stellen starke Pfeiler der Stromversorgung der SBB und der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW) dar.

pd/bep