Urner Landrat genehmigt Spital-Beitrag unverändert

Das Kantonsspital Uri erhält auch im kommenden Jahr 4,9 Millionen Franken für gemeinwirtschaftliche Leistungen, also jene Leistungen, die nicht von Krankenkassen gedeckt sind. Der Landrat hat am Mittwoch den Spitalkredit einstimmig genehmigt.

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(sda) 3,5 Millionen Franken erhält das Spital, damit es die Kapazitäten aus regionalpolitischen Gründen aufrecht erhält, darunter fallen auch nicht kostendeckende ambulante und stationäre Spitalleistungen. Die restlichen 1,4 Millionen Franken fliessen in die ärztliche Aus- und Weiterbildung.

Der Beitrag, der seit fünf Jahren unverändert ist, war im Rat unbestritten. Kaum verändert haben sich auch die Kosten, die der Kanton für die stationäre Akutversorgung tragen muss. 2020 sind dafür 16,3 Millionen Franken vorgesehen.

Keine Gebühr für die Notfallstation

Unter Berücksichtigung der Vergütung des Kantons für gemeinwirtschaftliche Leistungen rechnet das Kantonsspital für das Rechnungsjahr 2020 mit einem Plangewinn von 395'000 Franken.

Aus dem Rat kam eine Frage nach einer möglichen Pauschale von 50 Franken für Notfallbehandlungen im Spital, wenn kein Notfall vorliegt. Darauf wolle man in Uri verzichten, sagte der Sprecher der Gesundheitskommission, zumal man hier das Problem habe, dass die Menschen eher zu spät ins Spital gehen würden.