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Urner Landrat will bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen

Im Kanton Uri sollen künftig sämtliche Gemeinden Gutscheine für die familienexterne Betreuung ausrichten. Der Landrat hat am Mittwoch eine entsprechende Motion überwiesen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Ziel hat.

Für die Motion stimmten 36 Landräte, 23 waren dagegen bei 0 Enthaltungen. Die Regierung hatte sich für den Vorstoss von Adriano Prandi (SP/Grüne) eingesetzt. Dieser forderte, der Regierungsrat und die Gemeinden sollen dafür sorgen, dass die familienexternen Betreuungskosten für Kinder deutlich gesenkt werden können. Zweitverdienereinkommen bei Berufen mit kleinen und mittleren Löhnen würden durch die externe Kinderbetreuung beinahe weggefressen.

Für den Regierungsrat ist dies ein Missstand. Dass sich ein Zweitverdienereinkommen finanziell wegen der Kosten für die Kinderbetreuung nicht lohne, widerspreche dem Ziel der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Landrätin Petra Simmen (SVP) bemängelte, dass die familienexterne und die Eigenbetreuung von Kindern nicht gleich behandelt würden. Sie stellte sich gegen die Erheblichkeitserklärung, blieb damit aber in der Minderheit.

In Uri gibt es nach Angaben des Regierungsrats vier Krippen und rund 40 Tageseltern. Der Kanton subventioniert diese Institutionen mit rund 400'000 Franken jährlich, die Gemeinden unterstützen mit Betreuungsgutscheinen Eltern mit kleinen und mittleren Einkommen. Sie geben dafür rund 200'000 Franken aus. (sda)

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