Urner lehnen «Kopfwahl»-Initiative ab

Die Junge CVP Uri erleidet mit ihrer Volksinitiative «Kopf- anstatt Parteiwahlen» eine Niederlage.

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Blick in den Urner Landrat. (Bild: Archiv Neue UZ)

Blick in den Urner Landrat. (Bild: Archiv Neue UZ)

Die Initiative wurde am Sonntag mit 5069 Nein- gegen 3746 Ja-Stimmen abgelehnt. Das entspricht einem Stimmenverhältnis von 42,5 zu 57,5 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 35 Prozent.

Die Initiative der Jungen CVP verlangte, dass für die Wahl des Kantonsparlamentes in allen Gemeinden das Majorz-System angewendet werden sollte. Heute kennt der Kanton ein gemischtes Wahlsystem.

Die Mehrheit der Stimmberechtigten folgten den Argumenten von Regierung und der knappen Mehrheit des Landrates. Nach ihrer Ansicht führt der Proporz in den grösseren Gemeinden zu einer ausgewogeneren Berücksichtigung der Parteien. Ein Vorteil sei ferner, dass kleinere Parteien grössere Chancen haben, im Parlament vertreten zu sein.

sda/bac