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Urner Maurer feiert mit Beat Feuz

Ivan Mattli durfte in Wengen den Schweizer Skistar Beat Feuz treffen. Der Abfahrtsspezialist wird in Zukunft als Werbeträger für den Einstieg in einen Bauberuf auftreten.
Ivan Mattli durfte mit dem Baumeisterverband den Skiprofi Beat Feuz persönlich treffen. (Bild: PD)

Ivan Mattli durfte mit dem Baumeisterverband den Skiprofi Beat Feuz persönlich treffen. (Bild: PD)

Der Schweizer Skirennfahrer Beat Feuz, der zurzeit die Rangliste des Abfahrts-Weltcups anführt, wird in den kommenden Monaten mit verschiedenen Aktionen junge Berufseinsteiger für eine Lehre auf dem Bau motivieren. Unter anderem steht er im Mittelpunkt einer Social-Media-Kampagne, welche die vielen Karriere-Möglichkeiten im Bauhauptgewerbe aufzeigt, wie es in einer Mitteilung heisst.

In Wengen, wo Feuz bei der Lauberhornabfahrt vom vergangenen Samstag den 2. Platz belegte, durfte er nach dem Rennen auch die Gratulationen des jungen Urner Maurers Ivan Mattli aus Göschenen sowie von weitere Baufach-Lehrlingen aus der ganzen Schweiz entgegennehmen. Diese waren vom Schweizer Baumeisterverband nach Wengen eingeladen worden.

Körperlich und mental anspruchsvoll

Zu den Ausgewählten zählte auch Maurerlehrling Ivan Mattli aus dem Weiler Abfrutt am Eingang zum Göscheneralptal. Er ist, wie Feuz selber, ein begeisterter Skisportler. Mattli ist als passionierter Freerider jedoch eher abseits der Pisten anzutreffen.

Doch nicht nur im Schnee ist Mattli passioniert: Für seine Ausbildung zum Maurer pendelt er täglich von Göschenen ins Unterland. Mattli erklärte beim Anlass des schweizerischen Baumeisterverbands in Wengen, dass die Arbeit als Maurer körperlich fordernd sei. «Neben der Arbeit mit den Grundbaustoffen entlasten aber technische Geräte die körperlich herausforderndsten Arbeitsvorgänge», erklärte Mattli. Gerade deswegen müssten Maurerlehrlinge im Alltag voll bei der Sache sein: Zu schnell sei ein Schritt in die falsche Richtung mit Risiken verbunden.

Zwischen Handwerk und Maschinen

Auch schulisch sei eine Lehre im Bauhauptgewerbe anspruchsvoll: Insbesondere fundierte Mathematikkenntnisse und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen seien entscheidend. «Um im Berufsalltag zu dominieren, sind geübte Handgriffe und Kopfarbeit gleichermassen gefragt», so Mattli. «Wer Maurer ist, muss nicht nur anpacken können, sondern auch Ausführungspläne lesen und sie mit traditionellem Handwerk und modernsten Maschinen und Geräten umsetzen können.» (pd/jb)

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