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Urner meistern Gigathlon in den Bündner Bergen

Andreas Gamma und Sarah Kempf starteten am Gigathlon als Tri.Uri Powerteam. Der Einsatz am Multisportevent war zwar hart und kräfteraubend, aber die beiden sind mit dem Erlebten und ihrem 35. Rang zufrieden.
Sarah Kempf und Andreas Gamma freuen sich zusammen mit ihrer Betreuerin Esther Herger. (Bild: PD)

Sarah Kempf und Andreas Gamma freuen sich zusammen mit ihrer Betreuerin Esther Herger. (Bild: PD)

Vor zwei Jahren fand der Gigathlon im Kanton Uri statt. Heuer waren die Bündner Berge Austragungsort des Multisportevents, bei dem etliche Kilometer und Höhenmeter in fünf verschiedenen Disziplinen zurückgelegt werden. Allein als Single-Athlet, zu zweit im Couple-Team oder zu fünft als Mitglied im Team of Five. Duathlet Andreas Gamma und Multisportlerin Sarah Kempf hatten sehr viel Zeit in die Vorbereitung investiert und etliche Trainingsstunden absolviert.

Zusammen mit Esther Herger, ihrer persönlichen Betreuerin, und ziemlich viel Gepäck reisten die beiden in einem VW-Bus nach Arosa. Für die Singles und Couples startete der Gigathlon am Freitagabend mit dem Prolog Swim-Run. Eine neue Disziplin, bei der der Neoprenanzug und die Laufschuhe während des ganzen Einsatzes getragen werden. Ab 18.30 Uhr wurde im 15 Sekunden-Intervall gestartet. 5,5 Kilometer (1,5 Kilometer Schwimmen, 4 Kilometer Laufen, 150 Höhenmeter). Diese Disziplin absolvierte Sarah Kempf. «Das Laufen klappte sehr gut, beim Schwimmen hatte ich zu viele andere Athleten um mich herum und fühlte mich zeitweise wie ein orientierungsloser Fisch», resümierte sie.

Samstag: 184 Kilometer und 5000 Höhenmeter

Um 05 Uhr erfolgte für die Singles und Couples der Start zum Trailrun. Es ist Gammas Disziplin. Von Arosa über den Strelapass nach Davos. 19 Kilometer, 900 Höhenmeter. Routinier Gamma machte etliche Plätze vom Vortag gut und schickte seine Powerteam-Partnerin um 07.20 Uhr in den Davoser See für die 1,5 Kilometer Schwimmen im 14 Grad kühlen Wasser. «Der See war sehr ruhig, es hatte kaum andere Athleten, ich fand einen guten Rhythmus und genoss die Ruhe» schwärmt Kempf. Nach 35 Minuten schickte sie Gamma auf die Rennvelo-Strecke über die Pässe Albula und Flüela. 118 Kilometer, 2500 Höhenmeter.

Das Wetter passte perfekt, doch die Athleten mussten recht stark mit Gegenwind kämpfen. Dann machte sich die passionierte Läuferin Kempf bereit für die Laufstrecke. Bei bratender Hitze durfte sie nach vier Stunden Erholung auf die mehr oder weniger flachen 10 Kilometer durch Davos starten. Zurück in der Wechselzone stand alles bereit für die Abschlussdisziplin Bike.

Die Strecke führte zurück über den Strelapass nach Langwies und hinauf nach Arosa. Streng, wunderschön, atem(be)raubend, aber auch sehr technisch und wie vorgewarnt «je nach fahrerischem Können ist sogar die eine oder andere Schiebepassage drin», sind Kempf die 30 Kilometer und 1300 Höhenmeter in Erinnerung. «Die Zieleinfahrt in Arosa war dafür aber gänsehautmässig schön».

Sonntag: 184 Kilometer und 4900 Höhenmeter

Auf der Zeit-neutralisierten Strecke fuhren die Gigathleten gestaffelt hinunter nach Chur. Die Rennvelofahrer der vorne klassierten Teams durften als erste, im Jagdstart, auf die Strecke. Gamma war um 8.15 Uhr an der Reihe. Nach einem Warm-Up-Parcours ging es los auf die Strecke hoch nach Arosa. Knapp 365 Kurven, 1400 Höhenmeter.

Kurz nach 10 Uhr traf Starter Gamma noch ganz locker und kaum atmend in Arosa ein. Chipübergabe und ab zum Schwimmen hiess es für Kempf. 3 Runden à 500 Meter. Hunderte von Singles, Couples und Team of Five-Athleten schwammen im See. «Für mich hatte es einfach zu viele Schwimmer auf engstem Raum. Mehrmals schluckte ich Wasser, tauchte kurz unter, musste meine Brille richten, die Orientierung wieder finden» berichtet Kempf. Dann ging es für Gamma auf den Trailrun ins Weisshorn-Gebiet von Arosa. 20 Kilometer und 700 Höhenmeter.

Nochmals hiess es für Kempf 3 Runden à 500 Meter schwimmen. Nach einer guten halben Stunde wechselte sie aufs Bike. Wieder lautete das Profil 30 Kilometer und 1300 Höhenmeter. Steil hinauf zur Hörnlihütte und danach runter ins Urdental. Gamma meisterte schliesslich die letzte Etappe (13 Kilometer und 350 Höhenmeter) souverän. Da war Laufen in praller Sonne und auf heissem Asphalt angesagt. Gemeinsam mit ihrer Supporterin genoss das Tri.Uri-Couple nach 20 Stunden, 16 Minuten, 52 Sekunden als 35. von 170 gestarteten Couple-Teams den Zieleinlauf. (red)

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