Urner Orientierungsläufer glänzen in Andermatt

An den diesjährigen «Swiss O-Days» in Andermatt zeigten die Urner Läufer gute Leistungen.

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Ein Posten vor der Andermatter Bergkulisse.

Ein Posten vor der Andermatter Bergkulisse.

Bild: PD
(pd/lur)

Vor kurzem haben in Andermatt die drei «Swiss O-Days» stattgefunden. Dabei handelt es sich um kleine, einfach organisierte Orientierungsläufe. Es gibt dabei keine Alterskategorien sondern nur fünf verschiedene Bahnen. Dieses Jahr haben sich dreimal so viele Läufer angemeldet wie an früheren Ausgaben. Ob auf dem Gütsch, Schafberg oder Deieren – alle Teilnehmer haben die wunderschönen Laufgebiete genossen.

Wo normalerweise im Winter Schneesportler auf den Pisten ihre Kurven schwingen, suchten und fanden die Orientierungsläufer am vorletzten Freitag ihre Posten. Auf dem Gütsch genossen die Läufer während eines spannenden Laufs auch noch ein wunderschönes Bergpanorama mitten im Gotthardgebiet. Marcel Würsten legte spannende, herausfordernde Bahnen für alle Leistungsstärken. Auf den Bahnen wurden eher schnelle Zeiten gelaufen. Auf dieser ersten Etappe wurden einige der Läuferinnen und Läufer von einem Gewitter mit Hagel überrascht. Sie brachen den Lauf ab, oder suchten für die Zeit des Gewitters Schutz im Gelände unter grossen Steinen. Ein Grossteil der Läufer hatte aber gute Wetterbedingungen vorgefunden.

Nebel war grosses Problem

Auf der zweiten Etappe auf dem Schafberg am zweiten Wettkampftag wurde viel Konzentration gefordert. In dem teils ruppigen Gelände ist es für einige eine Herausforderung, den richtigen Postenstandort anzulaufen, da die Sicht zusätzlich noch vom Wetter eingeschränkt wurde. Der Nebel war ein grosses Problem und sorgte für unterschiedliche Verhältnisse. Teilweise war die Sicht dabei sehr eingeschränkt.

Und auch am Sonntag wurde es kein Zuckerschlecken für die motivierten Läufer. Zwar war das Wetter schön, das Gelände aber trotzdem fordernd. Auf 2700 Metern über Meer liefen die Teilnehmer im hügeligen Gelände nochmals zur Höchstform auf.

Die Orientierungslaufgruppe des KTV Altdorf leistete dem organisierenden Verein Swiss O-Week nicht nur gute Unterstützung, sondern lieferte auch gleich gute Resultate ab. Am Freitag auf dem Gütsch in der Kategorie D, welche rund 6,5 Leistungskilometer beinhaltete, erzielte der Flüeler Linus Muheim den zweiten Rang, gefolgt von Sven Gisler aus Attinghausen, der sich den dritten Platz sichern konnte. Vreny Püntener aus Attinghausen ergatterte sich in der Kategorie C1 mit 4,4 Leistungskilometern den siebten Platz.

Sven Gisler mit konstanter Leistung

Auch am Samstag ging es mit den guten Leistungen der Urner weiter. In der 5,7 Leistungskilometer langen Kategorie C2 erreichte Cornelia Gisler-Musch aus Altdorf den zehnten Platz. Sven Gisler zeigte auch am Samstag, was er kann, und holte sich den zweiten Platz in der Kategorie D mit 6,2 Kilometern und zwölf Posten. Am Sonntag wurden den Läufern dann noch die letzten Reserven abverlangt. Sven Gisler konnte dabei nochmals mit einem dritten Rang glänzen.

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