Urner Politikern auf den Zahn gefühlt

Am Sonntagmorgen trafen sich rund 200 Personen zum Politapéro im Altdorfer «Schlüssel»-Saal. Dabei nahmen die Moderatoren die elf Regierungsratskandidaten sowie deren Parteipräsidenten in die Zange.

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Wahlpodium zu den Regierung- und Ladratswahlen im Kanton Uri mit den Kandidaten: Thomas Arnold, Josef Schuler, Urban Camenzind, Beat Jörg und Patrizia Danioth. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Wahlpodium zu den Regierung- und Ladratswahlen im Kanton Uri mit den Kandidaten: Thomas Arnold, Josef Schuler, Urban Camenzind, Beat Jörg und Patrizia Danioth. (Bild: Dominik Wunderli / Neue LZ)

Der Altdorfer «Schlüssel»-Saal war am Sonntagmorgen zum Bersten voll, sodass die Organisatoren noch zusätzliche Stühle im Restaurant holen mussten. Denn rund 200 Personen nahmen am Politapéro der «Neuen Urner Zeitung», des «Regionaljournals DRS» und von «Politcast Uri» teil. «Nächstes Mal müssen wir wohl ins Hallenstadion ausweichen», meinte der Urner DRS-Radiomoderator Michael Zezzi, der durch das Programm führte.

Kandidaten verteidigen sich

Im ersten Gesprächsblock fühlten Bruno Arnold, Redaktionsleiter der «Neuen Urner Zeitung», und Karin Portmann, stellvertretende Chefin von «Regionaljournal Zentralschweiz» des Radios DRS, den neuen, offiziellen Regierungsratskandidaten auf den Zahn. Dabei betonte die CVP-Frau Patrizia Danioth, dass sie nicht aus Tradition kandidiere. «Ich bin zwar stolz, dass bereits mein Grossvater und mein Vater Regierungsräte waren. Ich mache aber eine eigenständige Politik.» SVP-Landratspräsident Josef Schuler musste sich gegen den Vorwurf verteidigen, als Politiker zu nett und allzu zuvorkommend zu sein: «Ich habe genügend Biss für das Amt. Zudem ist es mir ein Anliegen, mit Anstand zu politisieren.»

Elias Bricker

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