Urner Projekt wird ausgezeichnet

Die Umweltorganisation Mountain Wilderness ehrt wegweisende Initiativen. Der erste Platz geht an den Urner Seilbahnenführer.

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Eine der beliebten Bahnen in Uri: Die Luftsteilbahn aufs Brüsti. (Archivbild Elias Bricker/Neue UZ)

Eine der beliebten Bahnen in Uri: Die Luftsteilbahn aufs Brüsti. (Archivbild Elias Bricker/Neue UZ)

Gewinner des Prix Wilderness 2011 ist ein Urner Projekt: Der Urner Seilbahnenführer. Es handle sich dabei um eine Broschüre, mit welcher die 39 Seilbahnen im Kanton Uri einen wesentlich höheren Bekanntheitsgrad erreichen würden, schreibt die Umweltorganisation Mountain Wilderness. «Dank des Führers musste in Uri keine einzige Seilbahn aufgegeben werden und der Bau von weiteren Alpenstrassen blieb damit unnötig.»

Preisverleihung in Seelisberg

Die Umweltorganisation Mountain Wilderness Schweiz zeichnet am 24. August in Seelisberg die kreativsten und mutigsten Initiativen aus, welche sich für eine sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Verkehrs in den Bergen stark gemacht haben. Aus über zwanzig Anwärtern wurden die besten ausgesucht. Laufend entstünden neue Projekte, die Wichtiges zum Umweltschutz beitragen würden. Im Zusammenhang mit der aktuellen Klimadebatte sei der CO2-Ausstoss ein vorherrschendes und dominierendes Thema, das nicht an Aktualität verliere, sondern mit Fortschreiten der globalen Erwärmung an Brisanz gewinne.

Gute Ergänzung zum ÖV

Ganz im Zeichen der von Mountain Wilderness geschaffenen Internetplattform www.alpentaxi.ch, welche eine Dienstleistung darstellt, die das Erreichen von abgelegenen Orten ohne eigenes Auto ermöglicht, soll der Prix Wilderness 2011 innovative und kreative Verwirklichungen von Ideen in diesem Bereich honorieren. Der Prix Wilderness 2011 kürt die mutigsten und besten Initiativen zu einer Ergänzung des öffentlichen Verkehrs.

Mountain Wilderness freut sich, die besten Initiativen im Rahmen des Prix Wilderness 2011 vorstellen zu dürfen.

red