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Urner Querfahrer brillieren

Beim Finale der EKZ Cross-Tour in Meilen holte sich Aline Epp vom VMC Silenen den Sieg bei den Mädchen U15/U13. Ihr Klubkollege Nik Küttel fuhr in der U17 den 4. Platz heraus.
Josef Mulle
Nik Küttel steuert in eine der steilen Abfahrten. (Bild: PD)

Nik Küttel steuert in eine der steilen Abfahrten. (Bild: PD)

«Wer in Meilen beim Finalrennen der EKZ Cross-Tour glänzen will, muss die Kletterbeine und waghalsige Abfahrtskünste mitbringen, denn der Parcours ist gespickt mit steilen Anstiegen und rasanten Abfahrten.» - So lautete die Ansage der Organisatoren zum kürzlich abgehaltenen Finale der diesjährigen Cross-Tour der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ). Die Wetterbedingungen waren ideal, sodass die Rennen unter fairen Bedingungen vonstatten gehen konnten.

Den Tagessieg bei den Frauen sicherte sich die Weltspitzenbikerin Jolanda Neff, während bei den Herren der Deutsche Marcel Meissen den Sieg für sich beanspruchte. Tour Leader und Kronfavorit David van der Poel (NED) konnte seine Gesamtführung sicher nach Hause bringen.

Nach dem Patzer folgt die Aufholjagd

Die beiden Urner Querfahrer Aline Epp und Nik Küttel, beide im Velo-Moto-Club (VMC) Silenen, hatten bei dieser Tour mehrmals mit Siegen und Spitzenklassierungen auf sich aufmerksam gemacht. Auch beim Finale in Meilen zeigten die Nachwuchsfahrer der IG Radsport Uri hervorragende Leistungen. Aline Epp patzte zwar etwas beim Technikparcours, was mit einigen Strafpunkten geahndet wurde, stieg dann aber umso motivierter in das Hauptrennen ein.

Vom Start weg setzte sich das Talent aus Bristen an die Spitze und zeigte der Konkurrenz mit aller Deutlichkeit, wer das Sagen hat. Mit ihrem Tagessieg vor der Gesamtführenden Nora Fischer aus Österreich eroberte Aline Epp auch noch den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Nicht so klar war die Ausgangslage bei Nik Küttel, der sich nach einer Grippe erstmals wieder an den Start eines Rennens wagte. Die Zweifel waren aber unbegründet, denn der junge Urner erwischte einen guten Tag und konnte sich zusammen mit dem Schweizer Finn Treudler in der Spitzengruppe, der auch der spätere Sieger Nils Äbersold und der Franzose Romain Gregoire angehörte, festsetzen. Nach der Rennhälfte musste Küttel aber die drei Konkurrenten ziehen lassen, war schlussendlich aber mit dem vierten Platz sehr zufrieden.

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