Urner Regierung verzichtet auf Strassenabschnitt

Die Schächenspange im Kanton Uri ist umstritten. Trotzdem plant die Regierung in ihrem Richtplan weiterhin mit einer Strasse durch den Schächenwald. Auf einen anderen Abschnitt will sie aber verzichten.

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Von diesem Gebiet beim Kreisel Wysshus aus soll die Schächenspange Richtung Osten führen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Von diesem Gebiet beim Kreisel Wysshus aus soll die Schächenspange Richtung Osten führen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Regierung zeigt in ihrem Richtplan auf, wie sich das Urner Reusstal in den nächsten Jahren entwickeln soll. Neben dem vom Bund genehmigten A2-Halbanschluss Altdorf ist insbesondere die Schächenspange (die Fortsetzung Richtung Klausenpass) umstritten.

Baudirektor Markus Züst und Justizdirektorin Heidi Z'graggen haben am Freitag Gemeindebehörden und Anwohner über den Entscheid des Regierungsrats hinsichtlich der im Richtplan geplanten West-Ost-Verbindung orientiert. Die Regierung will den unteren Teil der West-Ost-Verbindung im kantonalen Richtplan belassen. Dazu will sie durch den Schächenwald zwischen Wysshus und der Gotthardstrasse (Schächenbrücke/Coop-Tankstelle) eine neue Strasse bauen.

Der obere Teil der West-Ost-Verbindung zwischen der Gotthardstrasse und der Klausenstrasse in Bürglen wird ohne den Bau einer neuen Strasse realisiert. Dazu werden an der bestehenden Strasse flankierende Massnahmen nötig. Der im Richtplanentwurf als Zwischenergebnis vorgesehene Bau einer neuen Strasse im oberen Abschnitt der West-Ost-Verbindung ist somit hinfällig und wird im Richtplan nicht aufgenommen.

Der Urner Regierung wird den Richtplan voraussichtlich im Februar genehmigen. Im Frühling entscheidet dann der Landrat über den Richtplan.

pd/rem