Urner Regierungsratswahlen: Pascal Blöchlinger (SVP) kandidiert als «wilder» Kandidat

Ohne Unterstützung seiner Partei tritt Pascal Blöchlinger in den Wahlkampf. SVP-Kandidat Christian Arnold ist vom Entscheid überrascht.

Philipp Zurfluh
Drucken
Teilen
Landratspräsident Pascal Blöchlinger (SVP) will in die Regierung.

Landratspräsident Pascal Blöchlinger (SVP) will in die Regierung.

Bild: PD

Der Wahlkampf für die Urner Regierungsratswahlen wird neu lanciert: Landratspräsident Pascal Blöchlinger (SVP, Altdorf) will in den Regierungsrat – als «wilder» Kandidat. Wie der ehemalige Parteipräsident gestern in einer Mitteilung festhält, habe er aus breiten Bevölkerungskreisen ein sehr positives Feedback zum Nationalratswahlkampf und dem erreichten Wahlresultat erhalten. Dort ist er mit 344 Stimmen dem Sieger und jetzigen CVP-Nationalrat Simon Stadler unterlegen. «Mehrfach haben mich Personen aus unternehmens- und bürgerlichen Kreisen dazu ermuntert, mich weiterhin politisch aktiv zu betätigen und mir eine Kandidatur für den Regierungsrat ernsthaft zu überlegen», sagt Blöchlinger.

Der Wahlkampf für die Urner Regierungsratswahlen wird neu lanciert: Landratspräsident Pascal Blöchlinger (SVP, Altdorf) will in den Regierungsrat – als «wilder» Kandidat. Wie der ehemalige Parteipräsident gestern in einer Mitteilung festhält, habe er aus breiten Bevölkerungskreisen ein sehr positives Feedback zum Nationalratswahlkampf und dem erreichten Wahlresultat erhalten. Dort ist er mit 344 Stimmen dem Sieger und jetzigen CVP-Nationalrat Simon Stadler unterlegen. «Mehrfach haben mich Personen aus unternehmens- und bürgerlichen Kreisen dazu ermuntert, mich weiterhin politisch aktiv zu betätigen und mir eine Kandidatur für den Regierungsrat ernsthaft zu überlegen», sagt Blöchlinger.

Nähe zur Wirtschaft als Pluspunkt

Der Wahlkampf für die Urner Regierungsratswahlen wird neu lanciert: Landratspräsident Pascal Blöchlinger (SVP, Altdorf) will in den Regierungsrat – als «wilder» Kandidat. Wie der ehemalige Parteipräsident gestern in einer Mitteilung festhält, habe er aus breiten Bevölkerungskreisen ein sehr positives Feedback zum Nationalratswahlkampf und dem erreichten Wahlresultat erhalten. Dort ist er mit 344 Stimmen dem Sieger und jetzigen CVP-Nationalrat Simon Stadler unterlegen. «Mehrfach haben mich Personen aus unternehmens- und bürgerlichen Kreisen dazu ermuntert, mich weiterhin politisch aktiv zu betätigen und mir eine Kandidatur für den Regierungsrat ernsthaft zu überlegen», sagt Blöchlinger.

Hinzu komme, dass auch die Regionen in der Regierung gebührend vertreten sein sollen. Dies sei bei den zurzeit bestehenden Kandidaturen nicht der Fall, da allein Regierungsrat Urs Janett aus Altdorf, dem eigentlichen wirtschaftlichen Zentrum des Kantons Uri, stammen würde.

Mit seinem Vorpreschen habe der 42-Jährige natürlich nicht nur positive Reaktionen ausgelöst. «Ich habe auch einige kritische Rückmeldungen erhalten.» Er ist überzeugt, dass es für die Urner Bevölkerung interessanter ist, je mehr Kandidaten zur Auswahl stehen. «Die Köpfe sind entscheidender als die Partei.» Der Wahlkampf würde für ihn eine grosse Herausforderung darstellen – auch finanziell. «Ich bin auf Sponsoring-Beiträge angewiesen. Diesbezüglich habe ich schon positive Signale aus der Wirtschaft erhalten. Es ist aber noch nichts spruchreif.»

Christian Arnold sieht Chancen intakt

Steigt für die SVP ins Rennen um einen Regierungsratssitz: Christian Arnold.

Steigt für die SVP ins Rennen um einen Regierungsratssitz: Christian Arnold.

Bild: Urs Hanhart

Christian Arnold, der für die SVP den Regierungsratssitz zurückerobern will, hat mit Blöchlingers Kandidatur nicht gerechnet, wie er auf Anfrage erklärt: «Ich war einerseits überrascht, andererseits weiss ich, dass die Kandidatur nicht gegen mich als Person gerichtet ist.» Der 42-jährige Seedorfer sieht seine Chancen nach wie vor intakt. «Ich bin motiviert und optimistisch. Es wird mit dieser neuen Ausgangslage aber nicht einfacher», gibt er zu bedenken.

Für die kommenden Regierungsratswahlen am 8. März 2020 kandidieren somit neun Personen. Neben den bisherigen Regierungsräten Urban Camenzind, Beat Jörg (beide CVP), Urs Janett, Roger Nager (beide FDP) und Dimitri Moretti (SP) stellen sich mit Christian Arnold, Pascal Blöchlinger (beide SVP), Georg Simmen (FDP) und Daniel Furrer (CVP) vier Kandidaten für die zwei frei gewordenen Sitze zur Wahl.