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Urner Rettungskonzept wird überprüft

Die Zahl der Rettungseinsätze hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Nun werden die Erfahrungen, die das Kantonsspital Uri gemacht hat, ausgewertet. Für das Rettungskonzept 2020 ist zudem eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden.
Mit dem Rettungsdienst ist im Kanton Uri das Kantonsspital beauftragt. (Bild: Archiv Urner Zeitung)

Mit dem Rettungsdienst ist im Kanton Uri das Kantonsspital beauftragt. (Bild: Archiv Urner Zeitung)

Gegenwärtig stellt der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri in Zusammenarbeit mit der Rega die rettungsdienstliche Versorgung der Urner Bevölkerung sicher. 2015 hat der Kanton Uri mit dem Kantonsspital eine «Leistungsvereinbarung zur Sicherstellung der strassengebundenen rettungsdienstlichen Versorgung» abgeschlossen.

In der Vereinbarung hat der Regierungsrat die folgenden Eckwerte festgelegt, wie die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion Uri in einer Mitteilung schreibt. So werde je ein Rettungsdienst-Stützpunkt in Andermatt und Altdorf betrieben. Letzterer ist rund um die Uhr besetzt. Zudem übernimmt in der Nacht die Rega die rettungsdienstlichen Notfall-Einsätze im Urserntal.

Erkenntnisse fliessen in das Rettungskonzept 2020

Der Regierungsrat hat dieses Rettungskonzept für eine Pilotphase von April 2016 bis Ende 2019 festgelegt. Bevor er über das definitive Versorgungskonzept entscheidet, sollen die Erfahrungen aus der Pilotphase ausgewertet und analysiert werden. So wird im Detail geprüft, ob sich das heutige Rettungssystem bewährt hat, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Die Erkenntnisse daraus und die zu erwartenden Entwicklungen fliessen in das Konzept zur rettungsdienstlichen Versorgung ab 2020 ein.

Eine von der Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion beauftragte Projektgruppe erarbeitet das Rettungskonzept 2020. Sie setzt sich aus Vertretern des Kantonsspitals Uri und des Amts für Gesundheit zusammen. Damit alle Erfahrungen in das definitive Rettungskonzept einfliessen können, hat die Urner Gesundheitsdirektorin Barbara Bär eine Begleitgruppe eingesetzt. «Durch die enge Zusammenarbeit mit den wichtigsten Partnerorganisationen und Behörden kann das bestmögliche Ergebnis für die Urner Bevölkerung erzielt werden», so Bär. «Falls nötig können Optimierungen am Rettungskonzept 2020 zielgerichtet vorgenommen werden.» Die Mitglieder der Begleitgruppe würden die bisherigen praktischen Erfahrungen aus den ersten beiden Jahren der Pilotphase kennen und sollen so die Anliegen und Erkenntnisse für die künftige Rettungsorganisation einbringen können. Darüber hinaus hat die Gesundheitsdirektion einen aussenstehenden Experten zur Beurteilung und Unterstützung des Urner Rettungskonzepts 2020 beigezogen.

Die Arbeiten für die Erstellung des Rettungskonzepts 2020 haben Anfang Juni mit einem Workshop der Begleitgruppe gestartet. Ziel ist es, dass die konzeptionellen Arbeiten bis im Frühjahr 2019 abgeschlossen sind. Damit soll dem Regierungsrat ermöglicht werden, im ersten Halbjahr 2019 über das definitive Urner Rettungskonzept ab 2020 zu entscheiden.

Rettungsdienst leistet über 1500 Einsätze im Jahr

Jährlich leistet der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri rund 1500 Patienteneinsätze. In den vergangenen Jahren haben sie zugenommen. «Zudem rückt das Ambulanzteam in 95 Prozent aller Einsätze in weniger als fünf Minuten aus», heisst es in der Mitteilung. Dabei beschäftigt das Kantonsspital 24 Fachpersonen im Rettungsdienst. 2017 hat der Kanton rund 920000 Franken für die rettungsdienstliche Versorgung der Urner Bevölkerung bezahlt, so die Gsud. (red)

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