«Ein schwieriger Sommer voller Herausforderungen»: Urner SAC-Hütten hoffen auf Reduktion der Hüttenpacht

Besondere Schutzmassnahmen haben diesen Sommer auch das Leben auf den SAC-Hütten verändert. Nach kurzer Zeit haben aber die meisten Gäste die coronabedingten Einschränkungen akzeptiert. Die Gastgeber rechnen wegen des reduzierten Bettenangebots und Mehraufwands mit Umsatzeinbussen zwischen 20 und 40 Prozent.

Tommy Dätwyler
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Die Rotondohütte hat auch Coronamassnahmen eingeführt.

Die Rotondohütte hat auch Coronamassnahmen eingeführt.

Archivbild: Elias Bricker (Realp, 27. Juli 2015)

Es ist und bleibt für jeden Gast auf jeder Hütte gewöhnungsbedürftig: Eine abgesperrte Hüttenbibliothek, Zutrittsbeschränkungen im Waschraum, abgesperrte Toiletten und überall Desinfektionsmittel «à gogo» sowie auf den ersten Blick ungemütliche Trennwände auf den Esstischen in der Stube. Etwas schneller gewöhnt man sich dagegen an die plötzlich grosszügigen Platzverhältnisse im Essraum, die freien «Distanz»-Betten in den Zimmern und den Tellerservice beim Abendessen. «Es sind besondere, nicht nur angenehme, weil noch arbeitsintensivere Zeiten als sonst in der Hochsaison», bestätigen auf der anderen Seite die Hüttenwartinnen und Hüttenwarte unisono. Es scheint ab und zu, es laste eine übermässige Verantwortung auf ihren Schultern.