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Urner Schreinermeister haben noch einige freie Lehrstellen

Der Schreinermeisterverband blickte auf ein intensives Vereinsjahr zurück. Die Teilnahme an der Uri 18 war beste Werbung für den Beruf. Trotzdem sind erst sechs neue Lehrverträge unterzeichnet.
Georg Epp
Von rechts: VSSM-Uri-Präsident Beat Arnold mit Direktor Mario Fellner und Basil Gasser vom VSSM Schweiz. (Bild: Georg Epp (Intschi, 11. 4.2019))

Von rechts: VSSM-Uri-Präsident Beat Arnold mit Direktor Mario Fellner und Basil Gasser vom VSSM Schweiz. (Bild: Georg Epp (Intschi, 11. 4.2019))

Der Präsident der Sektion Uri des Verbands Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM), Beat Arnold, begrüsste am 11. April im Gasthaus Schäfli in Intschi die grosse Zahl von 31 Verbandsmitgliedern und Gästen zur GV, unter ihnen Direktor Mario Fellner und Zentralvorstandsmitglied Basil Gasser vom Dachverband VSSM Schweiz.

Im Mittelpunkt des VSSM-Uri-Jahrs stand gemäss Arnold die Teilnahme an der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri 18. «Der Lehrlingswettbewerb war ein grosser Erfolg, und das Interesse der Besucher übertraf sämtliche Erwartungen», betonte der Vorsitzende. Zehn Lehrlinge präsentierten ihr gefertigtes Möbelstück, das nach dem Motto «multifunktional» geplant, gezeichnet und gefertigt worden war. Der Messestand, der zusammen mit dem Holzlieferanten Herzog Elmiger aus Kriens betrieben wurde, war nach Ansicht von Beat Arnold «beste Werbung für den wunderschönen Handwerksberuf».

Uri 18 reisst ein Loch in die Kasse

Das Engagement an der Uri 18 war selbstverständlich nicht kostenlos. Der neue Kassier Robi Wyrsch musste deshalb erwartungsgemäss einen Verlust präsentieren, der sich auf 32'000 Franken belief. Auch in der Kasse der überbetrieblichen Kurse (ÜK) im Kurslokal am Berufs- und Weiterbildungszentrum (BWZ) Uri musste ein Defizit von rund 6000 Franken ausgewiesen werden. ÜK-Präsident Sepp Walker und Kursleiter Willy Bissig orientierten, dass sich der VSSM Uri im angelaufenen Jahr mit 10 000 Franken an verbesserten BWZ-Infrastrukturen beteiligen werde. Die Raumverhältnisse sind für mehrere Berufsgattungen zu eng geworden.

Verband hat vier Jobcaster

Der Urner Schreinermeisterverband verfügt neu über vier Jobcaster. Das sind speziell ausgebildete Lehrlinge, die den Schreinerberuf als Botschafter bei Schülern präsentieren und damit Nachwuchswerbung betreiben. Diese Werbung wird immer wieder erwünscht, denn aktuell sind zum Beispiel erst sechs Lehrverträge unterzeichnet worden. Der Verband wünscht sich aber, jährlich regelmässig mindestens zehn neue Schreinerlehrlinge ausbilden zu können.

Die Grüsse des Dachverbands VSSM Schweiz überbrachte Zentralvorstandsmitglied Basil Gasser. Gleichzeitig gab er einige Informationen ab. «Ich hoffe, dass der neue Gesamtarbeitsvertrag mit den Gewerkschaften bald einmal abgesegnet werden kann», hielt Gasser fest. Er orientierte ausserdem, dass die VSSM-eigene Bildungsstätte, die Höhere Fachschule Bürgenstock (HFB), 2019 das 75-Jahr-Jubiläum feiern kann.

Dienstleistungen auch in Anspruch nehmen

VSSM-Direktor Mario Fellner orientierte über die grosse Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen des Dachverbands. «Unsere tollen Angebote nützen nur etwas, wenn sie auch in Anspruch genommen werden», betonte er.

Alle zwei Jahre beginnt die Sektionsmeisterschaft als erster Wettkampf auf dem Weg zur Berufsweltmeisterschaft. Die Urner Ausscheidung der Lehrlinge geht am 26. Oktober 2019 im BWZ Uri über die Bühne. (Eg)

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