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Urner Schülerzahlen leicht rückgängig

Im Schuljahr 2018/2019 zählt der Kanton Uri insgesamt 4781 Schülerinnen und Schüler - Berufsbildung inklusive. Damit ist die Zahl um 31 Schüler gesunken.
Florian Arnold
In Andermatt gehen auch Kinder anderer Gemeinden in die Schule. (Bild: Urs Hanhart, 11. April 2019)

In Andermatt gehen auch Kinder anderer Gemeinden in die Schule. (Bild: Urs Hanhart, 11. April 2019)

Die Zeiten sind längst vorbei, als noch über 7000 Kinder und Jugendliche die Urner Schulen besuchten. Dies was Ende der 1970er-Jahre der Fall. Seither sind die Zahlen Jahr für Jahr gesunken. Im laufenden Schuljahr sind es noch 4781 Schülerinnen und Schüler (inklusive Gymnasium und Berufsbildung), wie aus der Bildungs- und Beratungsstatistik des Kantons hervorgeht. Das sind lediglich 0,64 Prozent weniger als in den Vorjahren (2017/2018: 4812; 2016/2017: 4813).

Den Kindergarten, die Primarstufe und die Oberstufe besuchen im laufenden Schuljahr insgesamt 3713 (Vorjahr: 3730) Kinder und Jugendliche. Die schülerstärksten Gemeinden sind – entsprechend ihrer Bevölkerungsstärke – weiterhin Altdorf (885 Schüler in Kindergarten, Primarstufe und Oberstufe), Schattdorf (589) und Bürglen (396).

Kindergarten: Hälfte der Kinder mit zwei Jahren

Seit dem 1. August 2016 ist in Uri der Besuch von einem Jahr Kindergarten obligatorisch; zudem haben alle Urner Gemeinden den Besuch von zwei Jahren Kindergarten zu ermöglichen. Von 740 Kindern besuchen 367 ein zweites Kindergartenjahr. Das sind umgerechnet 49,6 Prozent (Vorjahr: 45,7 Prozent). Die insgesamt 35 Abteilungen haben im Durchschnitt 21,2 Kinder. Die Kinder von Bauen besuchen den Kindergarten in Seedorf, die Kinder von Hospental und Realp gehen nach Andermatt und die Kinder von Unterschächen nach Spiringen. Die Kinder von Gurtnellen und Wassen besuchen den Kindergarten in Göschenen.

Von den 20 Urner Gemeinden führen 17 eine Primarschule; zehn Gemeinden führen die Primarschule allein, sieben im Verbund mit anderen Gemeinden. Bauen, Hospental und Realp führen keine eigene Schule mehr. Die Kinder von Bauen gehen nach Seedorf (Kreisprimarschule Seedorf-Bauen), jene von Hospental und Realp nach Andermatt (Kreisschule Ursern). Die Gemeinde Silenen unterhält eine Filialschule in Bristen. Isenthal führt seit dem Schuljahr 2014/2015 eine Basisstufe (Kindergarten, 1. und 2. Primarschuljahr), Sisikon seit 2015/2016 sowie Silenen seit 2016/2017 (Schule Bristen). Auf das Schuljahr 2018/2019 hat auch Seelisberg die Basisstufe eingeführt.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler der Primarstufe sank leicht: von 2156 im Schuljahr 2017/2018 auf 2115 im laufenden Jahr. Seit dem Schuljahr 2008/2009 liegt die durchschnittliche Jahrgangszahl unter 400 Schülerinnen und Schülern.

Oberstufen bieten drei Modelle an

Die Oberstufe wird im Kanton Uri heute in zehn Schulorten geführt. Die Zahl der Schüler ist weiterhin rückläufig. Im Schuljahr 2018/2019 sind es 858 (Vorjahr: 867) Oberstufenschüler. Davon besuchen 641 die integrierte Oberstufe und 201 die kooperative Oberstufe. Mit Ausnahme der Kreiswerkschule Bürglen (mit 16 Schülern im Schuljahr 2017/2018) führt keine Schule mehr das separative Modell.

Die Kantonale Mittelschule Uri zählt im Schuljahr 2018/2019 insgesamt 353 Schülerinnen und Schüler; das sind 16 mehr als im Schuljahr 2017/2018. Das Untergymnasium (1. und 2. Klasse) zählt 118 Schüler; es wird mit sechs Abteilungen von durchschnittlich 19,6 Schülern geführt. Der Anteil der Schülerinnen beträgt 45,7 Prozent. Das Obergymnasium (3. bis 6. Klasse) zählt 235 Schüler; es wird mit 13 Abteilungen von durchschnittlich 18,0 Schülern geführt. Der Anteil der Schülerinnen beläuft sich auf 55,3 Prozent. Ab dem 4. Obergymnasium sind die Klassen nach Fachrichtungen getrennt.

Kauffrau/Kaufmann EFZ weiterhin am beliebtesten

Seit dem Schuljahr 2009/2010 bilden die Kantonale Berufsschule, die Kaufmännische Berufsschule und die Kantonale Bauernschule das Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ Uri). Geführt werden die drei Abteilungen Handwerk/Technik/Gesundheit, Wirtschaft/Verkauf und Landwirtschaft. Im Schuljahr 2018/2019 zählt das BWZ Uri insgesamt 715 Schüler (Vorjahr 745). Davon absolvieren 629 (Vorjahr 635) eine Ausbildung im Kanton Uri. Darüber hinaus gibt es im Kanton Uri 506 (Vorjahr 503) Lernende, die den Berufsschulunterricht in auswärtigen Berufsschulen besuchen. Am beliebtesten bei den Jugendlichen ist nach wie vor die Ausbildung als Kauffrau/Kaufmann EFZ, gefolgt von Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ und Elektroinstallateur/in EFZ.

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