Urner Sportkegler verpassen Heimsieg

Am Innerschweizer Seniorencup in Altdorf siegt Ob-/Nidwalden vor Schwyz, Zug und Uri. Das Team aus Zug liegt in der Langzeitwertung in Front.

Georg Epp
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Das Urner Seniorenteam im Sportkegeln; von links: Kari Gisler, Casagrande Ferdi, Rudolf Loretz, Agnes Gisler, Peter Epp und Werner Arnold. (Bild: Peter Epp, Altdorf, 21. September 2019)

Das Urner Seniorenteam im Sportkegeln; von links: Kari Gisler, Casagrande Ferdi, Rudolf Loretz, Agnes Gisler, Peter Epp und Werner Arnold. (Bild: Peter Epp, Altdorf, 21. September 2019)

Der Innerschweizer Seniorencup hat bei den Sportkeglern Tradition und ist auch sehr beliebt. Seit vielen Jahren treffen sich die älteren Sportkegler zum freundschaftlichen Innerschweizer Seniorencup, diesmal vergangenen Samstag im Restaurant Kreuz in Altdorf.

Der Urner Seniorenobmann Anton Husmann freute sich, dass alle Teams motiviert und vollzählig zum Wettkampf antraten. Gastgeber Uri startete den Wettkampf mit unterschiedlichen Leistungen, Ferdi Casagrande und Rudolf Loretz sorgten mit je 337 Holz für die besten Ergebnisse. Auch Agnes Gisler, die einzige Frau im Feld, brachte mit 314 Holz eine akzeptable Leistung. Gefordert wurden je 25 Würfe in die Vollen auf den beiden Kegelbahnen.

Vorjahressieg konnte wiederholt werden

Als zweites Team startete der letztjährige Sieger Ob-/Nidwalden. Das Team startete furios und war motiviert, ihren Vorjahressieg zu wiederholen, was auch auf eindrückliche Weise gelang. Mit ausgezeichneter Leistung von 346 Holz sicherte sich Bruno Slanzi auch den Sieg im Einzelklassement, vor Reiner Wöber, Zug, mit 343 und René Hagenbuch, Zug, mit 340 Holz. Die sieggewohnten Zuger mussten sich mit 1562 Holz oder 312,4 Holz im Durchschnitt noch von den Schwyzern übertrumpfen lassen. Dank ausgeglichener Leistung brachte das Schwyzer Seniorenteam 1579 Holz in die Wertung, das entsprach 315,8 Holz im Durchschnitt. Von den sechs Teilnehmern pro Mannschaft wird jeweils das schlechteste Ergebnis gestrichen. Die besten Ergebnisse der Schwyzer lieferten Josef Staller und Hans Kaufmann mit 329, respektive 325 Holz. Das Zuger Team liegt in der Langzeitwertung um den Wanderpreis aber nach wie vor in Front mit 48 Punkten vor Ob-/Nidwalden mit 36, Schwyz mit 30 und Uri mit 26 Punkten. Auch wenn nicht alle Seniorenkegler ihre gewohnte Leistung abrufen konnten, ging erneut ein geselliger Anlass zu Ende.