URNER TALBODEN: Bund investiert 16 Millionen in A 2-Abwasser

Herkömmliche Anlagen fürs Säubern von Autobahn- Abwasser brauchen viel Platz. Weil dieser in Uri rar ist, suchte das Astra nach einer speziellen Lösung.

Drucken
Teilen
Marcel Ziere montiert das Geländer rund um eines der Abwasserbecken. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Marcel Ziere montiert das Geländer rund um eines der Abwasserbecken. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Rund 300 000 Quadratmeter Autobahn führen durch den Urner Talboden. Auf dieser Fläche fallen bei Regen riesige Mengen Wasser an. Doch Benzinrückstände, Strassenbelag und Reifenabrieb verschmutzen das Regenwasser massiv.

Bis jetzt wurde das Abwasser nur in Einlaufschächten gefasst und über Ölrückhaltebecken dem nächstgelegenen Vorfluter oder der Kanalisation zugeführt. Nun fordern strengere Gewässerschutzverordnungen neue Lösungen. In Zusammenhang mit der Sanierung der A 2 zwischen Amsteg und Seedorf sind in Uri seit 2005 vier Strassenabwasser-Behandlungsanlagen (Saba) entstanden. An der letzten Anlage im Urner Talboden, im Wildried bei Flüelen, wird momentan noch gebaut. Im August soll sie in Betrieb genommen werden. Insgesamt kosten alle vier Anlagen zusammen rund 16 Millionen Franken. Die Kosten übernimmt der Bund.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.