Urner Schützentalente glänzen in Luxemburg

Fabio Wyrsch war bei seinem ersten Einsatz in der Elite gleich der beste Schweizer Schütze. Auch Sandra Arnold stellte ihr Talent einmal mehr unter Beweis.

Paul Gwerder
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Die Urner Nachwuchsschützin Sandra Arnold in Aktion.

Die Urner Nachwuchsschützin Sandra Arnold in Aktion.

Bild: Paul Gwerder

Die Urner Nachwuchsschützin Sandra Arnold und der Eliteschütze Fabio Wyrsch standen vom 12. bis 14. Dezember mit der Nationalmannschaft am internationalen Riac-Wettkampf im luxemburgischen Strassen im Einsatz. Die Wettkämpfe mit dem Luftgewehr sind Teil der Selektion der Schweizer Elite- und der Juniorenschützen für die Luftdruck-Europameisterschaften 2020 im polnischen Wroclaw. Diese finden Ende Februar 2020 statt.

Beim ersten Einsatz der beste Schweizer

Am ersten Wettkampftag erzielte Fabio Wyrsch aus Schattdorf in der Qualifikation insgesamt 622,9 Punkte und landete damit auf dem 6. Zwischenrang. Im Final der besten Eliteschützen konnte er sich nochmals steigern und klassierte sich schliesslich auf dem hervorragenden 5. Platz. Der junge Urner war damit bei seinem ersten Wettkampf in der Elite gleich auch schon der beste Schweizer in dieser Kategorie.

Am zweiten Wettkampftag starteten vier Schweizer Duos im Feld der 34 Air-Rifle-Mixed-Teams. Fabio Wyrsch schoss zusammen mit Barbara Schläpfer sensationelle 623,9 Punkte in der ersten Qualifikationsrunde und belegte damit den 2. Zwischenrang. In der zweiten Runde erzielte das Schweizer Duo 413,9 Zähler und landete damit auf dem 7. Platz. Wyrsch und Schläpfer verpassten die Bronzemedaille nur gerade um 0,6 Punkte.

Am letzten Tag zeigte sich Fabio Wyrsch nochmals von seiner besten Seite und liess sich mit 623,9 Punkten ein sehr gutes Resultat notieren. Da sich seine Konkurrenten aber ebenfalls stark verbesserten, reichte es dem jungen Schattdorfer in diesem Wettbewerb «nur» noch zum 12. Rang.

Sandra Arnold erreichte Final der besten Acht

Ihr bestes Ergebnis erzielte die Schattdorferin Sandra Arnold am letzten Wettkampftag. In der Qualifikation erzielte sie 619,6 Punkte und qualifizierte sich damit für den Final der besten acht Nachwuchsschützinnen. Dort hielten ihre Nerven dem Druck gegen ihre Konkurrentinnen aus der Ukraine und Norwegen nicht mehr ganz stand. Die äusserst talentierte Urner Nachwuchsschützin schied deshalb bereits nach dem ersten Durchgang aus.

Im Mixed-Wettbewerb trat die Urnerin zusammen mit Lars Allenbach an. Die erste Qualifikation überstand das Duo locker und belegte in der Zwischenwertung Rang 4. Im zweiten Durchgang klappte es nicht mehr ganz so gut, und das Schweizer Team fiel auf den 6. Platz zurück.

Beim Auftaktwettkampf ­hatte Sandra Arnold mit 617,9 Punkten den 11. Rang belegt. Zum Einzug in den Final der besten acht Schützinnen fehlten ihr dabei 1,1 Punkte.

Erfreulicherweise konnten sich Sandra Arnold und auch Fabio Wyrsch nach dem Meyton-Cup in Innsbruck nun auch für den Internationalen Wettkampf (IWK) vom 23. bis 27. Januar in München qualifizieren.