Urner Umweltrat gibt seine Stimme dem SP-Kandidaten

Die Urner Umweltorganisationen empfehlen den Altdorfer Gemeindepräsidenten für den Nationalrat.

Merken
Drucken
Teilen
SP-Nationalratskandidat Urs Kälin. (Bild: Urs Hanahrt)

SP-Nationalratskandidat Urs Kälin. (Bild: Urs Hanahrt)

(pz) Vor eidgenössischen Wahlen bitten die in der schweizerischen Umweltallianz zusammengeschlossenen Organisationen Greenpeace, Pro Natura, VCS und WWF Schweiz gemeinsam mit weiteren Umweltorganisationen wie der Alpen-Initiative, der Schweizerischen Energie-Stiftung SES und BirdLife Schweiz die Kandidaten um ihre Stellungnahme zu den Umweltthemen der kommenden Legislatur-Periode.

Aktuell geht es um Klimaschutz, Arten- und Naturschutz, Mobilität, Energie sowie Konsum und Wirtschaft. Die Antworten werden in einem Punktesystem bewertet.

Pascal Blöchlinger hat sich nicht beteiligt

«Mit Ausnahme des SVP-Kandidaten Pascal Blöchlinger haben sich alle in Uri zur Diskussion stehenden Personen an der Umfrage beteiligt», schreibt der VCS Uri in einer Mitteilung. Von den Nationalratskandidaten habe Urs Kälin von der SP mit 88 Prozent das beste Resultat in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit erreicht, gefolgt von Simon Stadler (CVP) mit 76 Prozent.

Juso Uri plädiert für Urs Kälin

(pz) Wie die Juso Uri in einer Medienmitteilung schreibt, unterstützt die Jungpartei Urs Kälin als Kandidat für den Nationalrat. «Der Altdorfer Sozialdemokrat setzt sich unter anderem für den Klimaschutz ein», schreibt die Jungpartei. Die Sorge um das Klima habe Tausende, vor allem junge Leute, auf die Strasse getrieben. Die Partei betont, dass das Thema drängt, denn es birge auch für Uri grosse Gefahren wie Felsstürze. «Darum ist es wichtig, jemanden zu wählen, der für richtigen Klimaschutz einsteht.»
Urs Kälin setze sich für Gleichberechtigung, Lohngleichheit, gute Vereinbarkeit von Beruf und Familien, günstige Krippenplätze und viele weitere Anliegen ein. «Wir sehen ihn als geeignetsten Kandidaten», betont die Juso. Durch seine langjährigen politischen Erfahrungen wisse er, wie er die Urner Interessen in Bern vertritt. Der Sozialdemokrat stehe zu seinen Ansichten, könne aber auch mit anderen Politikern Kompromisse eingehen. «In Bern braucht es Leute wie Urs Kälin. Er steht für ein soziales, offenes und tolerantes Uri», so die Juso abschliessend.

«Die CVP-Ständeratskandidatin Heidi Z’graggen erreichte 64,3 Prozent Umweltfreundlichkeit, FDP-Ständeratskandidat Josef Dittli 56 Prozent», heisst es in der Mitteilung weiter. Bei Dittli falle auf, dass sein reales Abstimmungsverhalten in der zu Ende gehenden Amtsperiode, das von der Umweltallianz ebenfalls bewertet wird, nur 20 Prozent umweltfreundliche Entscheidungen umfasse, gleich viel wie das seines zurücktretenden Kollegen Isidor Baumann von der CVP. Der Urner Umweltrat ruft die Wähler auf, bei ihrem Wahlentscheid der Haltung der Kandidaten in Umweltfragen grosses Gewicht beizumessen und Urs Kälin in den Nationalrat zu wählen.

Hinweis: Einzelheiten über die Bewertung der Einzelpersonen sowie der Parteien unter www.ecorating.ch.