Urner Umweltverbände wollen Optimierungen

Einsprachen blockieren die Realisierung der Skiarena Andermatt–Sedrun. Am 20. September wird in Luzern erneut verhandelt.

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Ein Sessellift im Skigebiet Nätschen-Gütsch oberhalb von Andermatt. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Ein Sessellift im Skigebiet Nätschen-Gütsch oberhalb von Andermatt. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Im Oktober 2011 haben Urner Umweltverbände beim Bundesamt für Verkehr (BAV) Einsprache gegen die geplante Skiarena Andermatt–Sedrun eingereicht. Sie stören sich vor allem am Umweltverträglichkeitsbericht, der ihrer Meinung nach zu wenig sorgfältig ausgearbeitet wurde. Auch stossen sie sich daran, dass zwischen Nätschen und Oberalp mehr als eine blosse Verbindung der beiden Gebiete entstehen soll. Und schliesslich sorgen sie sich bei einem Ausbau des Gemsstockgebiets um den Schutz des St.-Anna-Gletschers. «In Andermatt wird seit Beginn des Projekts ein Planungswirrwarr veranstaltet», kritisiert Pia Tresch, Geschäftsstellenleiterin von Pro Natura Uri. «Die eingereichten Unterlagen der Investoren sind lückenhaft und enthalten Fehler. Trotzdem will man das Projekt möglichst rasch zum Baustart bringen.»

«Projekt wurde optimiert»

Am 20. September treffen sich die Parteien in Luzern zu einer weiteren Sitzung. «Finden wir keine einvernehmliche Lösung, muss das BAV über die Einsprache entscheiden», so Tresch. Der Projektleiter des Kantons, Benno Bühlmann, gibt sich zuversichtlich: «Das Projekt konnte in der Zwischenzeit nämlich umweltmässig optimiert werden, und auch die teilweise noch fehlenden Erhebungen wurden nachgeholt.»

rio/bar

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