Urner wählen Bär und Camenzind

Nun ist der Urner Regierungsrat komplett: Im zweiten Wahlgang vom Sonntag haben Barbara Bär (FDP) und Urban Camenzind (CVP) den Sprung in die Exekutive geschafft.

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Die Regierungsräte Urban Camenzind und Barbara Bär (links) sind am 11. März im zweiten Wahlgan gewählt worden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Regierungsräte Urban Camenzind und Barbara Bär (links) sind am 11. März im zweiten Wahlgan gewählt worden. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die 55-jährige Barbara Bär von der FDP erzielte mit 5142 Stimmen das beste Resultat der vier Kandidaten, die zum zweiten Wahlgang antraten. Der 47-jährige CVP-Kandidat Urban Camenzind schaffte den Einzug in die Urner Regierung mit 4937 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 41,1 Prozent.

CVP-Ortspräsident Georges Danioth (links) überreicht dem neu gewählten Regierungsrat Urban Camenzind ein Geschenk. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
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Der neue gewählte Regierungsrat Urban Camenzind (links) konnte unzählige Gratulationen entgegen nehmen, hier vom abtretenden Bildungs- und Kulturdirektor Josef Arnold. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Bürgler Schulkinder warteten mit Gesangs- und Tanzeinlagen auf. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Gratulationen für Urban Camenzind. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Die neu gewählte Regierungsrätin des Kantons Uri, Barbara Bär ist an ihrer Wahlfeier im Theater Uri zu Tränen gerührt. (Bild: Florian Arnold / Neue UZ)
Die neue gewählte Regierungsrätin Barbara Bär (links) konnte unzählige Gratulationen entgegen nehmen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Wahlfeier für Barbara Bär. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Nationalrätin Gabi Huber (links) gratuliert der neu gewählten Regierungsrätin Barbara Bär. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)
Urban Camenzind (links) und Barbara Bär. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Barbara Bär beim Interview. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Urban Camenzind bei Interview. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die beiden neu gewählten Regierungsräte: Barbara Bär (links) und Urban Camenzind. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Urban Camenzind (links) und Barbara Bär gratulieren sich gegenseitig zur Wahl. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Die beiden Verlierer im Gespräch: Josef Schuler (links) und Erich Herger. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Josef Schuler (links) gratuliert Urban Camenzind. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Landammann Markus Züst (links) gratuliert Barbara Bär. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Verlierer Josef Schuler beim Interview. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)
Verlierer Erich Herger beim Interview. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

CVP-Ortspräsident Georges Danioth (links) überreicht dem neu gewählten Regierungsrat Urban Camenzind ein Geschenk. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Der Strategiewechsel der FDP für den zweiten Wahlgang lohnte sich: Noch im ersten Wahlgang trat Barbara Bär aus Altdorf nämlich als wilde Kandidatin an, weil sie es bei den parteiinternen Ausmarchungen nicht auf die offizielle FDP-Liste geschafft hatte.

Nachdem Bär aber im ersten Wahlgang am zweitmeisten Stimmen der Nichtgewählten erhalten hatte und den offiziellen FDP-Kandidaten Thomas Arnold, der auf dem letzten Platz landete, deutlich hinter sich liess, nominierte sie die FDP für die zweite Runde Bär offiziell.

CVP verteidigt dritten Sitz problemlos

Problemlos schaffte am Sonntag auch der CVP-Kandidat Urban Camenzind den Sprung in die Regierung. Im ersten Wahlgang erhielt er noch am meisten Stimmen der Nichtgewählten, in der zweiten Runde überholte ihn Barbara Bär. Den dritten CVP-Sitz aber brachte er trotzdem ins Trockene.

Unklar war im Vorfeld, wie viele Stimmen ihm Erich Herger wegschnappen würde. Der Gemeindepräsident von Bürglen wurde von seiner Partei, der CVP, offiziell nicht nominiert - auch für den zweiten Wahlgang nicht. Er trat als wilder Kandidat an und erzielte mit 3921 Stimmen deutlich weniger Stimmen als die beiden Gewählten.

Auf dem letzten Platz landete am Sonntag der SVP-Kandidat Josef Schuler. Er erhielt 3696 Stimmen. Die SVP verfehlte somit ihr Ziel, einen zweiten Sitz zu ergattern, auch im zweiten Wahlgang.

Kontinuität in der Urner Regierung

Mit der Wahl von Bär und Camenzind bleibt das Kräfteverhältnis in der Urner Regierung unverändert. Sie besteht weiterhin aus drei CVP- , zwei FDP-, sowie je einem SVP- und SP-Vertreter. Es sind dies die Bisherigen Josef Dittli (FDP), Heidi Z'graggen (CVP), Beat Arnold (SVP), Markus Züst (SP) sowie die neu gewählten Beat Jörg (CVP), Urban Camenzind (CVP) und Barbara Bär (FDP)..

Durch die Wahl von Bär und Camenzind in den Regierungsrat des Kantons Uri rücken zwei Frauen im Landrat nach: Nicole Cathry aus Altdorf und Bernadette-Arnold-Furrer aus Bürglen.

sda/pd/ks