Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Urner Züchter präsentieren ihre besten Tiere

Die kantonalen Viehausstellungen finden am 3. und 6. Oktober letztmals auf dem Eyschachen-Areal statt. Die Festwirtschaft wird diesmal in einer Anfang September für die «Uri 18» genutzten Halle geführt.
Bruno Arnold
Das «Veezeichnä» ist jeweils für Gross und Klein ein Erlebnis. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. Oktober 2017))

Das «Veezeichnä» ist jeweils für Gross und Klein ein Erlebnis. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. Oktober 2017))

Die Urner Klein- und Grossviehausstellungen locken jeweils nicht nur die Bauern und Züchter aus nah und fern in Scharen an, sondern auch viele Besucher aus nicht-bäuerlichen Kreisen. Das dürfte auch 2018 der Fall sein. Am Mittwoch, 3. Oktober, werden an der Urner Kleinviehausstellung die Schafe und Ziegen präsentiert. Am Samstag, 6. Oktober ist dann das Grossvieh an der Reihe.

Das OK, das neu von Josef Loretz aus Silenen präsidiert wird, ist bereits seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass rund 600 Schafe und Ziegen sowie 700 Stück Grossvieh aufgeführt werden.

Verschiedene Alternativen wurden geprüft

Die Ausstellung findet 2018 zum letzten Mal auf dem Altdorfer Eyschachen statt. «Das kantonseigene Gelände wird anderweitig genutzt und kann für die Viehausstellung nicht mehr zur Verfügung gestellt werden», sagt Loretz. «Wir haben verschiedene alternative Standorte in mehreren Gemeinden im Urner Talboden geprüft.

Die Verträge sind zwar noch nicht unter Dach und Fach, aber es zeichnet sich definitiv eine gute Lösung ab.» Im Moment seien die letzten Detailabklärungen für den neuen Standort im Gange. Loretz zeigte sich gestern überzeugt, dass man den Züchtern und Besuchern auch ab 2019 «ein ideales Ausstellungsgelände» werde bieten können.

Festwirtschaft im ehemaligen «zum fliegenden Stier»

Nach dem Brand der Baldini-Halle ist in diesem Jahr ein Teil des Platzes, der bei früheren Viehausstellungen für die Festwirtschaft benützt werden konnte, in der kommenden Woche nicht verfügbar.

Das OK ist aber bei der Suche nach Ersatzflächen fündig geworden. Die Festwirtschaft kann in der Anfang September für die «Uri 18» genutzten Halle 7 respektive dort betrieben werden, wo damals das Restaurant «zum fliegenden Stier» geführt wurde. «Somit ist auch für den geselligen Teil der diesjährigen Viehausstellungen sowie für Speis und Trank bestens gesorgt», erklärt der OK-Präsident.

Urner Züchter beherrschen Handwerk

Um die Tiere am Ausstellungstag optimal präsentieren zu können, braucht es nicht nur viel Fachwissen, sondern während des ganzen Jahres auch intensive Pflege. Und die Urner Züchter beherrschen ihr Handwerk offensichtlich sehr gut: In den vergangenen Jahren klassierten sich nämlich die in Altdorf präsentierten Tiere auch an ausserkantonalen Ausstellungen vielfach auf den vordersten Rängen, was für die sehr gute Qualität spricht.

Die aufgeführten Tiere werden auch in diesem Jahr durch Fachpersonal des Veterinäramts der Urkantone auf Krankheiten kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Transport der Tiere gelegt. Bereits 2018 konnte das Braunvieh direkt über das Schauprogramm angemeldet werden. In diesem Jahr haben auch die Züchter vom Kleinvieh die Möglichkeit, ihre Tiere direkt über SheepOnline respektive über CapraNet anzumelden. Das Schaubüro unter der Leitung von Brigitte Arnold, Bürglen, bearbeitet die Anmeldungen.

«Kränzli» und Spezialpreise

Die Kleinviehausstellung vom 3. Oktober beginnt um 9 Uhr mit der Rangierung der Tiere, ab 13.15 Uhr erfolgen die Vorführungen im Ring. Das Grossvieh wird am Samstag, 6. Oktober, ab 9 Uhr rangiert, und um 13.30 Uhr werden die erstrangierten Tiere im Ring präsentiert.

Neben den Kategorienrangierungen und den begehrten «Kränzli» werden an den beiden Ausstellungstagen verschiedene Spezialpreise vergeben, so etwa der Schöneuterpreis bei den Ziegen oder die Miss- und Mistertitel bei den Schafen. Beim Braunvieh wird ebenfalls eine Schöneuterbeurteilung vorgenommen, zudem erfolgt die Auswahl der Miss Genetik. Die bestrangierten Tiere werden im Ring vorgeführt. Für die entsprechende Moderation sorgen für Beurteilung zuständige Experten. Die Festwirtschaft ist jeweils bereits ab 8 Uhr geöffnet. (bar)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.