URNERBODEN: Bäume sind ein Risiko für die Alpkäserei

Alte Bäume könnten die Alpkäserei beschädigen. Sie werden nun beobachtet. Rodungen sind aber nicht geplant – auch wegen des Ortsbilds.

Markus Zwyssig
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Toni Gisler (recht) beim Spatenstich zur Alpkäserei im Mai 2013. Im Hintergrund das «Chiläwäldli». (Bild: Archivbld Bruno Arnold)

Toni Gisler (recht) beim Spatenstich zur Alpkäserei im Mai 2013. Im Hintergrund das «Chiläwäldli». (Bild: Archivbld Bruno Arnold)

Die Sicherheit geht vor: Bei der in diesem Sommer eröffneten neuen Alpkäserei auf dem Urnerboden müssen alte Bäume im «Chiläwäldli» im Auge behalten werden. Der Grund: Bei einem Sturm könnte ein Baum, der auf das Dach kracht, grossen Schaden anrichten. Die Kontrollen sind auch im Interesse der Gebäudeversicherung. Denn so lange die Bäume stehen, ist das Risiko für einen Schaden hoch. «Wir haben beim Bau der Käserei abgemacht, den Zustand der Bäume in der Umgebung des Neubaus periodisch zu beurteilen», sagt Beat Annen, Vorsteher des Amts für Forst und Jagd.

In nächster Zeit werden aber im «Chiläwäldli» keine Bäume gefällt. Es wird als schützenswert eingestuft. «Das Chiläwäldli ist ein markantes Merkmal des Ortsbilds auf dem Urnerboden», sagt Beat Annen. «Es dient zudem den dahinter stehenden Häusern als Klimaschutz.»

Markus Zwyssig