URNERBODEN: Die geplante Käserei wird immer konkreter

Die geplante Alpkäserei auf dem Urnerboden nimmt einen weiteren Schritt: 36 Milchlieferverträge sind unterzeichnet, und auch die Abnehmer zeigen Interesse.

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Älpler Ambros Arnold unterzeichnet im Beisein von Robi Gisler und Robert Riedi (rechts) von der Alpsenngenossenschaft den Vertrag. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

Älpler Ambros Arnold unterzeichnet im Beisein von Robi Gisler und Robert Riedi (rechts) von der Alpsenngenossenschaft den Vertrag. (Bild Bruno Arnold/Neue UZ)

Seit drei Jahren befassen sich die rund sechzig Mitglieder der Alpsennengenossenschaft Urnerboden mit dem Projekt einer eigenen Alpkäserei. Damit wollen sie die Wertschöpfung steigern und längerfristig die Bewirtschaftung der grössten Schweizer Kuhalp sichern. Bis jetzt haben die Älpler ihre Milch der Organisation der Zentralschweizer Milchproduzenten abgeliefert.

Nun wird die Vision einer eigenen Alpkäserei immer konkreter. Bereits haben 36 Älpler vertraglich zugesichert, dass sie ihre Milch dereinst abliefern werden. Von zwölf weiteren liegt eine mündliche Zusage vor. Abklärungen haben ergeben, dass eine Parzelle gegenüber des Hotels Tell als Standort der Käserei in Frage käme. Wenn alles rund läuft, könnte die Käserei spätestens im Frühjahr 2013 ihren Betrieb aufnehmen. Der Bau wird voraussichtlich 6,5 Millionen Franken kosten.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.