URNERBODEN: Traditioneller Urner Anlass ist massiv gefährdet

Am 4. August findet die 54. Auflage des «Güggelischiessens» statt. Es könnte unter Umständen die letzte sein.

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Beim Grenzlaufschiessen wird jeweils auf die spezielle «Güggelischeibe» geschossen. (Archivbild Neue UZ/Georg Epp)

Beim Grenzlaufschiessen wird jeweils auf die spezielle «Güggelischeibe» geschossen. (Archivbild Neue UZ/Georg Epp)

bar. Das Grenzlaufschiessen («Güggelischiessen») auf dem Urnerboden findet heuer eventuell zum letzten Mal statt. Die Gründe: Einerseits nehmen immer weniger Schützen am traditionellen Anlass teil. Bis zu 320 Schützen beteiligten sich in den besten Zeiten an diesem Anlass. 2012 fanden noch immer rund 200 Schützen den Weg auf die grösste Schweizer Kuhalp.

OK löst sich definitiv auf

Für Obmann Philipp Walker gibt es allerdings einen weit wichtigeren Grund dafür, dass der Traditionsanlass gefährdet ist: «Viel schwieriger gestaltet sich die Suche nach einer neuen Trägerschaft für die Organisation dieses Anlasses. Das bestehende OK wird sich nach der 54. Auflage unwiderruflich auflösen», erklärt der Altdorfer. «Die zuständigen Sektionen müssen nun schauen, ob sich eine neue Trägerschaft findet oder ob der Anlass nicht mehr durchgeführt werden soll», sagt Walker. Den definitiven Entscheid fällen die Mitglieder der drei Stammsektionen Altdorf, Glarus und Urnerboden an einer ausserordentlichen im Herbst 2013 oder an der ordentlichen GV im Frühjahr 2014.

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