«Ürnerbeedäler» siegen gegen die Schützengesellschaft Spiringen

Am Freundschaftsschiessen Militärschützenverein Urnerboden – Schützengesellschaft Spiringen sicherten sich die «Beedäler» den Einzelsieg durch Margrit Vonesch. Auch in der Sektionswertung reichte es dem MSV, die Spirgner SG zu übertrumpfen.

Georg Epp
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Das Siegertrio des Freundschaftsschiessens; von links: Daniel Baumann (2.), Siegerin Margrit Vonesch und Theo Imhof (3.). (Bild: PD, Urnerboden, 4. August 2019))

Das Siegertrio des Freundschaftsschiessens; von links: Daniel Baumann (2.), Siegerin Margrit Vonesch und Theo Imhof (3.). (Bild: PD, Urnerboden, 4. August 2019))

Das Freundschaftsschiessen MSV Urnerboden – SG Spiringen hat seit vielen Jahren Tradition. Seit das Grenzlaufschiessen («Giggälischiässä») nicht mehr durchgeführt wird, gehen auch die Beteiligungszahlen beim sportlichen Vergleich der beiden Vereine auf dem Urnerboden stark zurück. Am Sonntag, 4. August, waren 21 Spirgner und 8 Schützen des MSV Urnerboden am Start. Das spezielle Programm lautete: zwölf Schüsse auf die A-10er-Scheibe, wobei die zwei schlechtesten Schüsse gestrichen werden konnten.

Die Schützen nutzten die guten Bedingungen, um ausgezeichnete Ergebnisse zu erzielen. Mit 98 Punkten holte sich Margrit Vonesch, MSV Urnerboden, den Tagessieg. Margrit Vonesch ist eine gebürtige «Beedälerin» (geborene Arnold; «ds Zillä Kobis») und kommt immer wieder gerne zum Freundschaftsschiessen in ihre Heimat zurück.

Erst kürzlich auf die Sportwaffe gewechselt

Margrit Vonesch schiesst seit einigen Jahren mit dem Kleinkalibergewehr 50 Meter bei den Sportschützen Eich, hat aber erst im vergangenen Jahr vom Sturmgewehr 90 auf die Sportwaffe gewechselt. Knapp dahinter folgten Daniel Baumann, Präsident der SG Spiringen, und Theo Imhof, SG Spiringen, mit je 97 Punkten. Die Spitzenergebnisse komplettierten Peter Vonesch, Urnerboden, und Julia Baumann, Spiringen, mit je 96 Punkten. Fünf Jungschützen der SG Spiringen nutzten den Anlass für ein Zelt-Wochenende auf dem Urnerboden.

Der MSV Urnerboden gewann die Sektionswertung. Die einheimischen Schützen mussten gemäss Reglement nur vier Pflichtresultate zählen, während für SG Spiringen deren elf in die Wertung fielen.