Urnerin thematisiert mit einer Schwyzerin die Verschmutzung der Meere

Die Teilnehmer des Abschlussjahrgangs 2019 der Pädagogischen Hochschule Schwyz erarbeiteten in ihren Bachelorarbeiten aktuelle Themen aus dem Schulalltag. Die Ergebnisse wurden vergangene Woche dem Publikum präsentiert.

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Vanessa Müller aus Altdorf (rechts) und Andrea Schuler aus Schwyz stellten vergangene Woche ihre Bachelorarbeiten vor. (Bild: PD)

Vanessa Müller aus Altdorf (rechts) und Andrea Schuler aus Schwyz stellten vergangene Woche ihre Bachelorarbeiten vor. (Bild: PD)

(pd/pz) In ihren Bachelorarbeiten griffen die Absolventen schulpraxisnahe und gesellschaftsrelevante Themen auf. So gingen Andrea Schuler aus Schwyz und Vanessa Müller aus Altdorf beispielsweise der Frage nach, wie die zunehmende Problematik des Plastikmülls in den Weltmeeren im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auf der Mittelstufe thematisiert werden kann. «Das Thema hat uns persönlich interessiert, denn es ist erschreckend, wenn man sich mit den Zahlen dazu befasst», sagen die beiden.

In Anlehnung an das Rahmenmodell der kompetenzorientierten Unterrichtsplanung der Pädagogischen Hochschule Schwyz führten sie in einer Mischklasse einen Projektmorgen in Form eines Postenlaufs durch. Den Fokus legten sie dabei auf die Bereiche Plastik, Mikroplastik, Plastik im Meer, Plastik vermeiden und Recycling mit Fokus auf Upcycling. «Die Evaluation ergab, dass Schülerinnen und Schüler in diesem Alter bereits ein Vorwissen zum Thema Plastikmüll in den Weltmeeren haben. Gleichzeitig konnten die Kinder einen Lerneffekt erzielen und ihr eigenes Verhalten in Bezug auf Plastik reflektieren», so Andrea Schuler und Vanessa Müller.