Urnerinnen absolvieren Kurs zur Begleitung von Sterbenden und ihren Familien

In einem Kurs des Schweizerischen Roten Kreuzes haben sich 14 Teilnehmerinnen damit auseinandergesetzt wie Sterbenden und deren Angehörigen eine bestmögliche Lebensqualität vor dem Tod geboten werden kann.

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Sie haben den Kurs «Passage SRK - Lehrgang in Palliative Care absolviert. (Bild: PD)

Sie haben den Kurs «Passage SRK - Lehrgang in Palliative Care absolviert. (Bild: PD)

(pd/ml) 14 Frauen besuchten den 48- stündigen Kurs «Passage SRK – Lehrgang in Palliative Care». Der Abschluss fand am vergangenen Mittwoch, 22. Mai, statt.

Der Kurs «Passage SRK – Lehrgang in Palliative Care» bereitet auf die Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden und deren Angehörigen in Institutionen oder in der Nachbarschaftshilfe nach den Prinzipien der Palliative Care vor.

Vier Praxiseinsätze werden reflektiert

Der Tod ist unausweichlich. Irgendwann trifft es jeden. Sei es beim Hinschied von Angehörigen, Freunden oder Bekannten. Oder wenn eine Krankheit diagnostiziert wird, für die es keine Chance auf Heilung gibt. Gerade hier setzt die Haltung sowie Behandlung von Palliative Care an. Ziel ist es, für die Betroffenen und ihre Familien die bestmögliche Lebensqualität zu erreichen.

Im Theorieteil des Kurses setzten sich die Teilnehmerinnen mit dem Begriff Palliative Care und der Geschichte sowie den Themen Kommunikation, körperliches Wohlbefinden, Sinnsuche, soziale Beziehungen, Trauer und Zusammenarbeit auseinander.

Damit das Zertifikat «Passage SRK – Lehrgang in Palliative Care» abgegeben werden konnte, leisteten die Teilnehmerinnen vier Praxiseinsätze in einer Institution und reflektierten diese in einem persönlich verfassten Bericht.