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URNERSEE: Kitesurfer sollen definitiv mehr Platz erhalten

Drachensegler, auch Kitesurfer genannt, sollen auf dem Urnersee definitiv mehr Platz erhalten. Das Parlament soll noch vor Ende des Probebetriebs über eine definitive Zulassung entscheiden. Dies beantragt die Regierung im Zug mehrerer Änderungen in der Verordnung zur Binnenschifffahrt.
Ein Kitesurfer auf dem Urnersee. (Bild: Andreas Hofer/pd)

Ein Kitesurfer auf dem Urnersee. (Bild: Andreas Hofer/pd)

Kitesurfer auf dem Urnersee dürfen seit dem 1. Februar ihren Sport auf einer grösseren Fläche ausüben als vorher, nämlich zwischen dem Rütli und Isleten. Der Urner Regierungsrat hatte die seit 2004 bestehende Surfzone zwischen Seelisberg und Bauen probehalber bis am 31. Oktober erweitert.

Ursprünglich hatte der Regierungsrat erst Ende Jahr über eine definitive Einführung entscheiden wollen. Nun ist sein Entscheid bereits gefallen, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Bericht ans Parlament hervorgeht. Der Landrat soll in der August-Session über die definitive Einführung befinden. Ab 2016 soll das Proberegime definitiv gelten.

Aufgrund der bisherigen positiven Erfahrungen solle Kitesurfen im Kanton Uri nicht generell verboten, sondern auf einer erweiterten Fläche erlaubt werden, schreibt der Regierungsrat in seiner Botschaft. Mit übrigen Seenutzern wie den Kursschiffen, Surfern, Seglern und Badegästen sei es im Probebetrieb nur ganz vereinzelt zu Problemen gekommen, hiess es bei der Sicherheitsdirektion auf Anfrage.

Die definitive Zulassung der Kitesurfer erfolgt im Rahmen weiterer Anpassungen der kantonalen Verordnung zur Binnenschifffahrt. Diese wird vor allem an Vorgaben des Bundes angepasst. Die Revision muss bis Anfang 2016 umgesetzt werden.

Das Kitesurfen auf dem Urnersee ist von Februar bis November tagsüber bei klarer Sicht zwischen 8 Uhr und 21 Uhr gestattet. Tabu ist eine Uferzone bis 150 Meter auf den See hinaus - ausser für Landungen und Starts. Gegenüber Kursschiffen müssen die Sportler einen Abstand von mindestens 200 Metern einhalten.

Der Bundesrat hatte 2014 beschlossen, das generelle Kitesurf-Verbot ausserhalb bewilligter Bereiche auf Schweizer Seen aufzuheben. Damit dürfen Surfer mit Lenkdrachen ab 2016 ihren Sport künftig überall betreiben, ausser ein Kanton erlässt ein Verbot.

In der Zentralschweiz ist das Kitesurfen nur auf Teilen des Alpnachersees, des Urnersees (beide Vierwaldstättersee) und des Zugersees erlaubt. (sda)

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