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URSERN: Talrat spricht Kredit für «Uri 18»

Die Korporationen Uri und Ursern planen, gemeinsam an der Gewerbeausstellung «Uri 18», die vom 6. bis zum 9. September stattfinden soll, teilzunehmen und mit dem gemeinsamen Auftritt den Zweck und die Aufgaben der Korporationen der Bevölkerung näherzubringen.

Der Talrat Ursern hat an der Herbstsitzung am 10. November im Rathaus in Andermatt diesem Projekt zugestimmt und hierfür einen Kredit von 25'000 Franken beschlossen.

Bund beteiligt sich an der Sanierung der Waldstrasse

Zudem musste sich der Talrat an der Sitzung mit der Waldstrasse im Gebiet Wannelen in Hospental befassen. Diese ist in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die Waldstrasse ist für den Erhalt des Schutzwaldes, der die Strasse und die Bahnstrecke unter dem St.-Anna-Wald zwischen Andermatt und Hospental vor Lawinenniedergängen schützt, unabdingbar. Deshalb haben das Bundesamt für Strassen (Astra), der Kanton Uri, die Matterhorn-Gotthard-Bahn, das Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie die Korporation Ursern beschlossen, dass diese Strasse einer umfassenden Reparatur unterzogen werden soll. Gemäss Kostenvoranschlag ist dafür ein Betrag von 450000 Franken notwendig.

Die Korporation Ursern tritt als Bauherrin für dieses Sanierungsprojekt auf. Aus diesem Grund hat der Talrat Ursern zuhanden der Talgemeinde über den gesamten Kredit befunden, obwohl der effektive Anteil der Korporation nur rund 8500 Franken betragen wird. Auch die Gemeinde Hospental wird sich am Projekt beteiligen.

Der Wolf sorgt weiterhin für Gesprächsstoff

Im vergangenen Sommer wurden 9306 Stück Vieh auf die Alpen im Urserntal aufgetrieben. Das ist leicht mehr als im Sommer 2016. Damals haben 9190 Stück Rindvieh und Schmalvieh die Urschner Alpen beweidet. Konkret befanden sich in diesem Jahr 7171 Schafe (2016: 7093 Schafe) und 440 Ziegen (435 Ziegen) sowie 1695 Kühe, Yaks, Rinder und Kälber (1662 Stück Grossvieh) zur Sömmerung im Tal. Der Talrat hat diese Zahlen und die Alpberichte der Alpvögte zur Kenntnis genommen.

Weiterhin ungelöst bleiben die Probleme rund um den Wolf. Der Einsatz von Herdenschutzhunden wird nicht als ideal betrachtet, da es auch in diesem Sommer wieder zu Zwischenfällen mit Touristen gekommen sei. Der Rat wird sich darum weiterhin mit diesem Thema zu befassen haben. (red)

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