URSERNTAL: Entlebucher helfen Urnern

Das Urserntal soll vorsichtig wieder aufgeforstet werden. Die Oberstufenschüler aus Schüpfheim haben wertvolle Starthilfe geleistet. Doch Rückschläge sind möglich.

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Schüler helfen bei der Aufforstung.(Bild pd)

Schüler helfen bei der Aufforstung.(Bild pd)

Im einst relativ dicht bewaldeten Urserntal gibt es seit Jahrhunderten fast keine Bäume mehr. Einzig kleine Bannwälder schützen die drei Ortschaften Andermatt, Hospental und Realp vor Lawinen, Murgängen und Steinschlag. Wegen vielfältiger Bedrohungen unter anderem durch Wildverbiss können sich die Waldflächen im Tal gegenwärtig ohne Unterstützungsmassnahmen durch den Menschen nicht ausdehnen. Genau hier setzt das neu lancierte Projekt Ursernwald an. Ob Realp forstete eine Oberstufen-Schulklasse aus Schüpfheim eine von der Korporation Ursern zur Verfügung gestellte Hangfläche auf. Nun wurde das Pilotprojekt vorgestellt.

«Wir haben auf einer Fläche von rund 300 Quadratmetern 150 junge Lärchen und Fichten gepflanzt das Ganze im so genannten Rotten-Aufforstungssystem und unter fachmännischer Anleitung», erklärte Klassenlehrer Karl Müller bei einer Behegung.

Urs Hanhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in de aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.