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URSERNTAL: Neuer Bahnhof für Andermatt: Spatenstich für 30-Millionen-Projekt «Central»

Andermatt erhält einen neuen Bahnhof. Davon soll aber nicht nur der Tourismus profitieren. Denn es sind auch Wohn- und Gewerberäume geplant.
Beim gestrigen Spatenstich legte auch Samih Sawiris (Vierter von rechts) Hand an. (Bild: Philipp Zurfluh (Andermatt, 20. Oktober 2017))

Beim gestrigen Spatenstich legte auch Samih Sawiris (Vierter von rechts) Hand an. (Bild: Philipp Zurfluh (Andermatt, 20. Oktober 2017))

Andermatt wächst und wächst: Für rund 30 Millionen Franken wird der Bahnhof in den kommenden zwei Jahren ausgebaut. «Dieses Projekt ist ein grosser Meilenstein und wird die Tourismusregion noch mehr aufwerten», sagte Samih Sawiris, Verwaltungsratspräsident der Andermatt Swiss Alps AG, anlässlich der Medienorientierung am Freitag zum Projekt Central. Unter diesem Namen wird der zukünftige Hauptbau Nord am Bahnhof realisiert auf einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern.

Beim Spatenstich packte Sawiris sogleich selber an und freute sich über den Ausbau. «Das Bahnhofgelände wird nach dem Neubau einer Flaniermeile oder Begegnungsstätte ähneln.» Auch aus wirtschaftlicher Sicht sei das Projekt ein grosser Gewinn: «Durch die Gewerbeflächen entstehen viele neue Arbeitsplätze», so Sawiris.

Auch für Franz-Xaver Simmen, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, ist das Projekt von grosser Bedeutung, damit Andermatt als Durchgangs- und Aufenthaltsort noch mehr an Attraktivität gewinne: «Der Zugang zur Ski-Arena Andermatt-Sedrun wird für Wintersportler deutlich erleichtert. Der heutige Zustand des Bahnhofs ist nicht mehr zeitgemäss.» Und mit Ausbau des Bahnhofs würden die Touristenströme noch besser gelenkt werden können: «Die Kantone Wallis und Graubünden werden verkehrstechnisch noch besser an Andermatt angebunden», betonte Simmen.

Insgesamt werden in das Projekt 30 Millionen Franken investiert. Im April 2018 soll mit dem Bau begonnen werden. Läuft alles nach Plan, sind die Bahnhofshalle und das Perrongeschoss in einem Jahr teilweise betriebsbereit. Im November 2019 soll das Bahnhofgebäude fertig sein. Die Arbeiten an den Bahnanlagen dauern noch bis 2024. Dem neuen Bahnhof kommt als Bindeglied zwischen dem historischen Dorf «Andermatt Zentrum» und dem neuen Feriendorf «Andermatt Reuss» eine wichtige Bedeutung zu. Eine Unterführung ermöglicht es Passanten, vom historischen Dorf in die Bahnhofhalle und zu den Perrons der Matterhorn-Gotthard-Bahn, zum Feriendorf der Andermatt Swiss Alps oder zur Talstation der Gondelbahn Gütsch-Express zu gelangen.

48 Wohnungen werden vermietet

Das Projekt hat noch einiges mehr zu bieten: Neben 86 Parkplätzen, Gewerbe-, Schalter- und Büroflächen werden auf vier Stöcken 48 moderne Wohnungen entstehen – diese sind zwischen 1? und 4? Zimmer gross. «Mit diesen Mitwohnungen wollen wir für die in Andermatt arbeitende Bevölkerung mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen», sagt Franz Xaver Simmen. Für den Bau und die Bewirtschaftung des Gebäudes haben die drei beteiligten Unternehmen Andermatt Swiss Alps AG, Schmid Holding AG und die BVZ Holding AG die Andermatt Central AG gegründet. Diese finanziert und realisiert einerseits das Vorhaben, und andererseits ist sie für die Vermarktung und den Betrieb des Gebäudes verantwortlich. Gestaltet hat das Gebäude das Architekturbüro Germann & Achermann in Altdorf.

Philipp Zurfluh

philipp.zurfluh@urnerzeitung.ch

So wird die Bahnhofhalle in Andermatt dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

So wird die Bahnhofhalle in Andermatt dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung: PD)

Personenunterführung Dorf – Bahnhofhalle – Feriendorf. (Bild: Visualisierung: PD)

Personenunterführung Dorf – Bahnhofhalle – Feriendorf. (Bild: Visualisierung: PD)

Personenunterführung Gondelbahn «Gütsch-Flyer». (Bild: Visualisierung: PD)

Personenunterführung Gondelbahn «Gütsch-Flyer». (Bild: Visualisierung: PD)

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