URSERNTAL: Sawiris-Resort: Regierung ist gelassen

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten sollten das Sawiris-Projekt im Urserntal nicht gefährden. Zu diesem Schluss kommt die Regierung.

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Das geplante Resort als Modell im Info-Center in Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Das geplante Resort als Modell im Info-Center in Erstfeld. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Die globale Finanzkrise geht auch am ägyptischen Milliardär Samih Sawiris nicht spurlos vorüber. Seine Projekte in Ägypten und Oman haben einen Dämpfer erlitten, die Nachfrage nach Ferienwohnungen sinkt. Gerüchte, wonach Sawiris nun in Andermatt Abstriche macht, hat Orascom-Verwaltungsrat Franz Egle kürzlich gegenüber unserer Zeitung entkräftigt: «Am Zeitplan und an der Dimension des Resorts ändert sich nichts.»

Und auch die Urner Regierung scheinen die Horrormeldungen aus der Wirtschaft nicht merklich zu beunruhigen. «Die Chancen, dass das Resort verwirklicht wird, sind trotz Finanzkrise nicht geringer geworden», schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Interpellation von Landrat Thomas Kempf (SVP, Seedorf). Das Resort werde schliesslich nicht mit Bankkrediten finanziert, sondern durch die Aktienkapitalerhöhung von 150 Millionen Dollar der Orascom. Unter den gegebenen Umständen, so ist die Regierung überzeugt, dürfte das Projekt in Andermatt nicht unmittelbar von den Entwicklungen auf den Finanzmärkten abhängig sein.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.