URSERNTAL: Urner Regierung opfert das Winterhorn

Das Winterhorn oberhalb von Hospental wird zum Landschaftsschutzgebiet. Die konkreten künftigen Nutzungsmöglichkeiten stehen aber noch in den Sternen.

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Ob das Restaurant Lückli in einem allfälligen Landschaftsschutzgebiet Winterhorn weiterbetrieben werden könnte, steht nicht fest. (Bild: Leserbild Vroni Wey)

Ob das Restaurant Lückli in einem allfälligen Landschaftsschutzgebiet Winterhorn weiterbetrieben werden könnte, steht nicht fest. (Bild: Leserbild Vroni Wey)

bar. Am 9. Januar 2013 haben diverse Umweltschutzorganisationen und die Andermatt Sedrun Sport AG (ASS) eine Vereinbarung für eine naturverträglichere Ausgestaltung des Skigebiets Urserntal–Oberalp–Sedrun unterzeichnet. Bestandteil der Vereinbarung ist unter anderem der Rückbau der Anlagen am 2008 stillgelegten Skigebiet Winterhorn.

Ultimative Forderung

Zusätzlich wird geprüft, das Winterhorn unter Landschaftsschutz zu stellen. Dies hätten die Umweltverbände am Abend vor der Vertragsunterzeichnung ultimativ gefordert, schreibt die Urner Regierung in ihrer Antwort auf einen Vorstoss von CVP-Landrätin Frieda Steffen, Andermatt. «Um ein Scheitern der Vertragsverhandlungen zu verhindern», habe sich der Regierungsrat bereit erklärt, die Unterschutzstellung des Gebiets Winterhorn anzugehen, und zwar im Rahmen der nächsten Gesamtrichtplanrevision oder der Richtplananpassung Gemsstock. Der Regierungsrat werde aber zusammen mit dem Gemeinderat Hospental die zulässigen künftigen Nutzungen innerhalb eines Landschaftsschutzgebiets Winterhorn sorgfältig prüfen und die sich daraus neu eröffnenden Chancen ausloten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung oder im E-Paper.