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URSERNTAL: Urner Regierung will keine Galerie

Die Urner Regierung bleibt bei ihrem Nein zu einer Schutzgalerie über einen 750 Meter langen Abschnitt der Strasse Hospental–Realp. Kosten und Nutzen stünden in keinem Verhältnis.
Die Sicherheit des Strassenabschnitts zwischen Hospental und Realp gibt schon seit Jahren viel zu diskutieren. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Sicherheit des Strassenabschnitts zwischen Hospental und Realp gibt schon seit Jahren viel zu diskutieren. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

bar. «Der Regierungsrat entwickelt ein Projekt für den etappenweisen Bau einer Galerie innerhalb der nächsten zehn Jahre auf dem rund 1,5 km langen Strassenabschnitt «In den Böschen» zwischen Hospental und Zumdorf. Sie legt dieses Projekt dem Landrat vor. Ziel ist die Erarbeitung einer Kreditvorlage für die Volksabstimmung»: So lauteten die schriftlichen Forderungen des Realper Landrats Georg Simmen in einer im November 2010 eingereichten Motion. Im Mai erhielt der FDP-Mann Unterstützung: Der Landrat erklärte den Vorstoss erheblich – gegen den Willen des Regierungsrats.

Für die Regierung zu teuer

Nun legt die Regierung die Zahlen auf dem Tisch: Der Planungskredit würde sich auf 440'000 Franken belaufen, die Baukosten werden gemäss einer Machbarkeitsstudie vom Juni 2011 auf 30 Millionen Franken geschätzt. Sie beantragt dem Landrat allerdings, den Planungskredit abzulehnen und die Sache damit ad acta zu legen.

Ein Aufwand von 30 Mio. Franken, um die durchschnittliche Verfügbarkeit der Strasse um einen bis eineinhalb Tage pro Jahr zu erhöhen, sei unverhältnismässig. Zudem entspreche dies auch nicht dem haushälterischen Umgang mit den begrenzten zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln des Kantons Uri. «Eine solche Investition ist im Rahmen des gesetzlich festgelegten Finanzhaushalts langfristig nicht möglich», hält die Regierung fest.

An Motion festhalten

«Es riecht schon fast ein bisschen danach, als ob die Regierung mit einem bewusst teuer gehaltenen Planungskredit die Motion im zweiten Durchgang doch noch bodigen will, um aus der damaligen Niederlage noch einen Sieg zu machen», sagte Simmen. Er werde aber an der Motion festhalten.

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