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VCS Uri fordert Einhaltung des Volkswillens bei der WOV

Die Sektion Uri des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) erhebt Einsprache gegen das Projekt West-Ost-Verbindung (WOV). Die aufgelegten Pläne entsprächen nicht dem Volksbeschluss und seien wenig velofreundlich.
Bruno Arnold
Der VCS fordert im Zusammenhang mit dem Bau der WOV Verbesserungen für die Velofahrer. (Bild: Urs Hanhart, 24. Oktober 2017)

Der VCS fordert im Zusammenhang mit dem Bau der WOV Verbesserungen für die Velofahrer. (Bild: Urs Hanhart, 24. Oktober 2017)

Die VCS-Sektion Uri ist mit den im Mai aufgelegten Plänen zur Realisierung der WOV nicht zufrieden. Kritisiert wird vor allem, dass zwischen dem Kreisel Coop und dem Kreisel Wysshus-Ost Tempo 80 geplant ist. In der Botschaft zur Volksabstimmung vom 18. Oktober 2015 sei noch Tempo 60 vorgesehen gewesen. «Tempo 80 ist in der ganzen Agglomeration Altdorf nirgends zu finden», hält der VCS Uri fest. Es liege in der Kompetenz des Regierungsrats, die WOV als Innerortsbereich zu signalisieren, die Geschwindigkeit aber auf die versprochene Höhe von 60 km/h festzulegen. «Der VCS erwartet vom Regierungsrat, dass er sich an den Volksbeschluss hält. Dies umso mehr, als eine höhere Geschwindigkeit automatisch auch mehr Lärm und Abgase für Anwohner in Bürglen und Schattdorf erzeugt.»

Verbesserungen für Velofahrer gefordert

Der VCS begrüsst grundsätzlich die Verkehrsführung für die Velofahrer im Bereich Kollegi bis Coop-Kreisel. Nach dem Knoten Gotthardstrasse/Langmattgasse/Bürglergrund können Radfahrer die Strasse unmittelbar vor dem Fussgängerstreifen überqueren, um auf der gegenüberliegenden Strassenseite den Radweg zu benützen. Dass Velofahrer dadurch den neuen Kreisel Coop (Zufahrt zur WOV) nicht befahren müssten, verbessere insbesondere die Verkehrssicherheit für ungeübte Radfahrer. «Das Fahrmanöver der Radfahrer nach der Überfahrt des Knotens Langmattgasse/Bürglergrund ist jedoch nicht gut gelöst, weil die Velofahrer auf der Gotthardstrasse anhalten müssen, um diese anschliessend via Velofurt zu überqueren», schreibt der VCS Uri in einer gestern veröffentlichten Medienmitteilung.

Warteraum auf Gotthardstrasse gefordert

«Als problematisch wird insbesondere der fehlende geschützte Warteraum am rechten Strassenrand der Gotthardstrasse erachtet.» Der VCS fordert die Regierung auf, einen solchen zu schaffen. Als Alternative sollen Velofahrer Richtung Schattdorf die Gotthardstrasse wie heute bereits im Knoten-Bereich Gotthardstrasse/Langmattgasse/Bürglergrund als Linksabbieger queren und anschliessend in den Radweg einbiegen können.

Gleichzeitig mit dem Bau der Umfahrung solle zudem eine Lücke im Langsamverkehrsnetz zwischen Schattdorf und Altdorf geschlossen werden, und zwar mit einem Radweg durch den Schächenwald, fordert der VCS. Werde aber die WOV gemäss den aufgelegten Plänen gebaut, entstehe ein Hindernis, das den späteren Bau eines Fuss- und Velowegs erschwere, weil der zukünftige Radweg den Schächen und die WOV queren müsse. Die Velobrücke sei mit der Schächenbrücke der WOV zu kombinieren oder unmittelbar daneben zu bauen. «Dies würde Synergien bei Bau und Finanzierung sicherstellen», so der VCS Uri.

Innerhalb der Einsprachefrist sind gegen die Bauplanauflage der WOV rund 80 Einsprachen eingegangen. Der grösste Teil stammt von Privatpersonen, einzelne auch von Unternehmen. Der zu geringe Lärmschutz, die Wertminderung von Liegenschaften, die Einfahrt Schächenwaldstrasse und das Thema Waldöffnung sind die häufigsten Einsprachegründe.

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