VELOTAG: Autofreier Furkapass ist umstritten

Der Furkapass soll einen Tag lang für Velofahrer reserviert sein. Doch die Idee des Vereins FreiPass wird nicht überall goutiert.

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Eine Gruppe von Velofahrern geniesst am Velotag 2011 die freie Fahrt am Klausen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Eine Gruppe von Velofahrern geniesst am Velotag 2011 die freie Fahrt am Klausen. (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

«Der Furkapass ist für einen Velotag geeignet wie wenige Pässe», schreibt der Präsident des Vereins FreiPass, Simon Bischof, in einer Medienmitteilung. «Der motorisierte Verkehr hat hier die Alternative des Verladens durch den Tunnel. Und: Der Tourismus vor Ort hätte so den Fünfer und das Weggli.» Umso enttäuschender sei es, dass ein im September geplanter Velotag am Furkapass – zumindest vorläufig – gescheitert sei. Als «Verhinderer» sieht Bischof vor allem die IG Alpenpässe (IAP). «Sie hat schon bei der Aktion FreiPass Klausen 2011 eine unrühmliche und ausschliesslich destruktive Rolle gespielt.»

Zusammenarbeit ja, aber...

Der Präsident der IAP, Walter Brog, lässt Bischofs Kritik nicht gelten. «Wir begrüssen grundsätzlich alle touristischen Anlässe im zentralen Alpenraum.» So unterstütze die IAP auch nicht motorisierte Anlässe wie das Alpenbrevet für Radsportler. «Dieser Anlass kann jährlich durchgeführt werden, ohne den übrigen Strassenbenützern ein Verbot aufzuerlegen», betont Brog. «Politisch motivierte Anlässe, die zum Ziel haben, an jedem Wochenende einen der zentralen Alpenpässe für den nicht motorisierten Verkehr zu schliessen, lehnen wir aber entschieden ab», so Brog.

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