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Urner Gemeindeverband macht Brandschutz-Offensive

Der Vorstand des Urner Gemeindeverbandes hat zwei neue Mitglieder erhalten. Verbandspräsident Karl Walker, Gurtnellen, wurde wiedergewählt. Er bleibt aber möglicherweise nur noch ein Jahr lang im Amt.
Urs Hanhart
Präsident Karl Walker mit den neuen Vorstandsmitgliedern Daniela Planzer-Nauer (links) und Luzia Gisler. (Bild: Urs Hanhart (Wassen, 9. November 2018))

Präsident Karl Walker mit den neuen Vorstandsmitgliedern Daniela Planzer-Nauer (links) und Luzia Gisler. (Bild: Urs Hanhart (Wassen, 9. November 2018))

An der Herbstversammlung des Urner Gemeindeverbandes am Freitag in Wassen stellte die Ende Jahr abtretende Gemeindepräsidentin Kristin T. Schnider einleitend die gastgebende Gemeinde kurz vor. Dabei nutzt sie die Gelegenheit, die Bedeutung des Gemeindeverbandes hervorzuheben. «Das ist eine ganz wichtige Plattform. Von ihr kommen immer wieder ganz wertvolle Inputs», sagte sie.

Schnider gab der Hoffnung Ausdruck, dass diese Art der Zusammenarbeit unter den Gemeinden noch weiter gestärkt werde. «Wir in Wassen haben gerade im Zusammenhang mit der geplanten Poststellenschliessung viel Solidarität erlebt, insbesondere auch von den grossen Gemeinden.»

Wahlen standen im Zentrum der Tagung

Die Gemeindepräsidenten Urs Kälin (Altdorf), Armand Simmen (Realp), Hermann Epp (Silenen) und Judith Durrer (Seelisberg) wurden für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren als Vorstandsmitglieder bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt, allerdings nur für ein Jahr, wurde Verbandspräsident Karl Walker. Er wird voraussichtlich nur noch eine halbe Amtszeit dranhängen, hat aber eine Option noch weiterzumachen. Markus Frösch (Bürglen) und Rolf Zgraggen (Schattdorf) stellten sich nicht mehr zur Verfügung, weil sie das Gemeindepräsidium abgeben. Beide wirkten seit 2015 im Vorstand mit. Sie wurden unter Verdankung der geleisteten Arbeit vom Vorsitzenden verabschiedet.

Als Ersatz für die Abgetretenen wurden Luzia Gisler, neue gewählte Gemeindepräsidentin von Bürglen und Daniela Planzer-Nauer, Gemeinderätin in Schattdorf, in den Vorstand gewählt. Als neue Revisorin wurde Miriam Christen, Bürglen, bestimmt. Sie ersetzt Rebekka Indergand (Schattdorf), die demissioniert hat. Theo Bissig, Erstfeld, liess sich als Rechnungsrevisor bestätigen.

Das von den Versammelten einstimmig abgesegnete Budget 2019 kommt ausgeglichen daher. Veranschlagte Einnahmen und Ausgaben halten sich mit je 116590 Franken die Waage.

Im Tätigkeitsprogramm 2019 hob der Vorsitzende ein Projekt speziell hervor. Es handelt sich um eine Offensive im Bereich vorbeugender Brandschutz. «Zwei Gemeinden haben uns angeregt, dieses Thema aufzunehmen», so Walker. «In Zusammenarbeit mit dem Amt für Bevölkerungsschutz haben wir nun eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die sich ab Januar damit befassen wird. Unser Ziel ist es, das Projekt Ende 2019 oder spätestens Anfang 2020 umzusetzen beziehungsweise den Gemeinden zur Verfügung zu stellen.» Die Ausbildung von Brandschutzexperten ist sowohl in zeitlicher als finanzieller Hinsicht recht aufwendig. Die Idee ist nun, dass nicht jede Gemeinde einen Brandschutzexperten braucht. «Es macht absolut Sinn, wenn wir diesbezüglich eine gemeindeübergreifende Lösung suchen», so der Präsident.

Leistungsvereinbarung nochmals überarbeitet

Aufs Tapet gebracht wurde an der gestrigen Tagung auch kurz die Leistungsvereinbarung Aktionsplan Demenz. Diese ist nochmals überarbeitet und den Gemeinden zugestellt worden, auch jenen, die nicht beitreten wollen. «Wir vom Gemeindeverband sind überzeugt, dass diese Leistungsvereinbarung eine gute Sache ist», sagte Walker. Die Überalterung werde auch im Kanton Uri noch stark zunehmen. «Aktuell leiden im Urnerland 650 Personen an Demenz. In zwei bis drei Jahren werden es 800 bis 900 und bis 2030 rund 1500 Betroffene sein. Das ist ein Thema, das uns in Zukunft noch viel stärker beschäftigen und belasten wird.»

Zur Sprache kam zum Schluss auch noch das Thema Vernehmlassungen. Insbesondere kleinere Gemeinden bekunden jeweils Mühe, die Fristen einzuhalten. Walker versprach: „Wir haben nächste Woche eine Besprechung mit dem Regierungsrat und werden bei dieser Gelegenheit dieses Thema vorbringen. Je nach Komplexität ist es jeweils sehr schwierig, innerhalb der Frist eine Stellungnahme abzugeben. Wir werden uns dafür einsetzen, eine bessere Lösung zu finden.»

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