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Der Urner Gemeindepersonalverband setzt auf Weiterbildungen

Der Urner Gemeindepersonalverband wächst und hat neu 116 Mitglieder, so viele wie noch nie. Andreas Gisler, Gemeindepräsident von Bauen, informierte an der GV über die Fusionspläne mit der Gemeinde Seedorf.
Paul Gwerder
Sie wurden für ihre langjährige Arbeit in Gemeindeverwaltungen geehrt; von links: Markus Herger, Trudy Muther, Ursula Muheim und Markus Christen. (Bild: Paul Gwerder, Bauen, 13. Juni 2019)

Sie wurden für ihre langjährige Arbeit in Gemeindeverwaltungen geehrt; von links: Markus Herger, Trudy Muther, Ursula Muheim und Markus Christen. (Bild: Paul Gwerder, Bauen, 13. Juni 2019)

«Ihre Anwesenheit zeigt das Interesse an unserem Verband», sagte einleitend Präsident Iwan Stampfli. Zur 94. Generalversammlung des Gemeindepersonalverbandes Uri (GPVU) vom Donnerstag, 13. Juni, kamen 35 Personen, darunter waren 29 Verbandsmitglieder, in das malerische Bauen. Der Gemeindepräsident von Bauen, Andreas Gisler, freute sich, dass seine Gemeinde, die für das milde Klima bekannt ist, Gastgeber für den GPVU sein darf.

«Hauptzweck des GPVU ist bekanntlich, das Wissen und Können der Gemeindeangestellten zu fördern», betonte der Vorsitzende, «und deshalb wollen wir weiterhin jedes Jahr eine Weiterbildung anbieten.» Im letzten November war das Thema «Körpersprache – richtig deuten und bewusst einsetzen». Referent Patrick Zwicky gestaltete damals einen Nachmittag mit nützlichen Tipps und Informationen zu den Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und ganzheitlichen Kommunikation. In diesem Herbst heisst das Thema des Bildungsnachmittags «Gut ist oft besser als perfekt».

Rechnung weist einen Überschuss aus

«Besonders erfreulich ist, dass wir in diesem Jahr sieben Neumitglieder in unserem Verband aufnehmen konnten. In der gleichen Periode sind drei Personen ausgetreten. Aktuell hat unser Verband 116 Mitglieder, das sind so viele wie noch nie», erklärte Iwan Stampfli. Das Ziel des Vorstands bleibt weiterhin, auch die pensionierten Kollegen im Verband zu halten und zur Teilnahme an der GV und der Weiterbildung zu motivieren.

Die Rechnung, welche von Kassier Christian Schuler geführt wird, weist einen Überschuss von 545 Franken aus, dies bei Aufwendungen von 5850 Franken. Durch haushälterischen Umgang und tiefere Ausgaben sieht die Rechnung gegenüber dem budgetierten Defizit von 1600 Franken heute bedeutend besser aus. Der Mitgliederbeitrag wird unverändert bei 20 Franken belassen. Turnusgemäss stand die Wahl des Vorstandes für die Amtsdauer von zwei Jahren auf der Traktandenliste. Sowohl Präsident Iwan Stampfli wie auch Vizepräsidentin Cornelia Walker und Kassier Christian Schuler stellen sich für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung und wurden mit Applaus wiedergewählt.

Folgende Mitglieder konnten für ihr langjähriges Wirken in Gemeindeverwaltungen ein Jubiläum feiern: Trudy Muther, Vorsteherin Finanzabteilung Flüelen, 40 Dienstjahre; Markus Herger, Gemeindeschreiber Erstfeld, 30 Jahre Gemeindeschreiber; Ursula Muheim, Sachbearbeiterin Finanzabteilung Altdorf, 20 Dienstjahre; Markus Christen, Leiter Finanzabteilung Altdorf, 20 Dienstjahre. Peter Cathry, Bereichsleiter Tiefbau und Umwelt Altdorf, konnte am 30. April in den wohlverdienten Ruhestand treten.

Am 20. November wird über Fusion abgestimmt

Andreas Gisler informierte in einem Kurzreferat über die bevorstehende Fusionierung von Bauen mit Seedorf. «Wir glaubten zuerst, dass alles zügig und schnell geht, aber in dieser Hinsicht wurden wir eines anderen belehrt», sagte er einleitend. Von der Idee bis Zusammenschluss würden rund fünf Jahre vergehen. «Erleichtert werden die Fusionsbemühungen auch deshalb, weil schon heute die Kinder von Bauen nach Seedorf zur Schule gehen und die Verwaltungen ebenfalls bereits zusammengelegt worden war», erklärte Andreas Gisler.

«Nachdem der Landrat im April 2019 dem Kantonsbeitrag für die Fusionierung von 450000 Franken zugesprochen hat, steht dem Zusammenschluss unsererseits nichts mehr im Wege», so Gisler. Am 20. Oktober kann das Stimmvolk von Bauen und Seedorf an der Urne definitiv Ja oder Nein zur Fusion sagen. Geplant ist danach eine Umsetzungsphase von einem Jahr, sodass der Zusammenschluss frühestens auf den 1. Januar 2021 erfolgen kann.

Urs Janett: «Ich weiss, was Sie alles leisten»

Finanzdirektor Urs Janett freute sich über die Einladung und sagte zu den Mitgliedern des Verbandes: «Ich weiss aus eigener Erfahrung, was Sie alles leisten». Und der Regierungsrat betonte weiter, dass das Personal das wichtigste Gut sei und diese motivierten Personen den Kanton vorwärtsbringen. «Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den Kanton und die Gemeinden als wichtigen und sozialen Arbeitgeber und mir ist es ein Anliegen, dass wir auch uns um die Wünsche und Bedürfnisse dieser Menschen kümmern», forderte Urs Janett.

Nach der GV gab es beim Denkmalplatz Alberik Ziegler einen Apéro, der von der Gemeinde offeriert wurde. Nach dem Mittagessen konnten die Mitglieder des Verbandes eine interessante Dorfführung mit Martina Ziegler miterleben.

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