VERBAND: Urner Turner kämpfen mit Problemen

Bei den Ehrungen hatten die Urner Turner an der DV in Attinghausen Grund zur Freude. Doch den Verband plagen vor allem Sorgen.

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Die starken Männer der Ringerriege Schattdorf (von links): Mario Jauch (Coach), Nicolas Christen, Michael Jauch, Simon Gerig und Stephan Imholz. (Bild: PD)

Die starken Männer der Ringerriege Schattdorf (von links): Mario Jauch (Coach), Nicolas Christen, Michael Jauch, Simon Gerig und Stephan Imholz. (Bild: PD)

Der Urner Turnverband (UTV) ist noch immer auf der Suche nach einem TK-Chef und einem Vizepräsidenten. «Ich kann und will nicht alle Aufgaben alleine erledigen, die eigentlich ein Turnverband zu bewältigen hätte», sagte Präsident Martin Arnold an der DV in Attinghausen. Mit Blick in die Zukunft gab er sich denn auch sehr kritisch: «Ich vermisse in einigen Vereinen ein gewisses Engagement, und ich stelle dort auch eine grosse Lustlosigkeit fest», betonte der Vorsitzende. Gegenüber 2013 zählt der UTV 55 Mitglieder weniger.

Urner wollen keine Fusion

Trotz der personellen Probleme dem habe der Vorstand mit zwei Vereinsvertretern das Projekt UTV 2018 vorangetrieben. An den vielen Sitzungen habe sich der Gedanke herauskristallisiert, mit einem benachbarten Verband zu fusionieren. «Ich war dann doch sehr überrascht, dass die Delegierten der Urner Vereine trotz der Personalprobleme keinen Zusammenschluss wollen», meinte Arnold.

Paul Gwerder