Verdacht auf Wilderei: Polizei nimmt zwei Urner Jäger fest

Wegen Widerhandlungen gegen die Jagdgesetzgebung und das Waffen- und Sprengstoffgesetz wird gegen zwei Männer ermittelt.

Nino Gisler
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Der Urner Kantonspolizei sind zwei mutmassliche Wilderer ins Netz gegangen. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle am frühen Dienstagmorgen haben Beamte in Attinghausen einen Personenwagen mit Urner Kontrollschildern angehalten und kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich zwei Schweizer im Alter von 45 und 58 Jahren, welche diverse Jagdutensilien und mehrere verbotene Bestandteile von Jagdwaffen mit sich führten. Aufgrund des Verdachts der Widerhandlung gegen das Waffen- und Jagdgesetz wurden die beiden Urner vorübergehend festgenommen, wie Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei Uri am Freitag mitteilen.

Anschliessend führte die Kantonspolizei, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft und mit Hilfe von Wildhütern, mehrere Hausdurchsuchungen bei den zwei Festgenommenen durch. Dabei konnten mehrere Feuerwaffen, Zubehör, Munition und Sprengstoff, ein mutmasslich illegal geschossener Wildtierschädel sowie Wildfleisch sichergestellt werden.

Die mutmasslichen Wilderer sind im Besitz eines Jagdpatents. Die Beschuldigten wurden nach der Einvernahme aus der Polizeihaft entlassen. Die Staatsanwaltschaft Uri hat eine Untersuchung wegen Widerhandlungen gegen die Jagdgesetzgebung und das Waffen- und Sprengstoffgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen führt die Kantonspolizei Uri durch, unter der Leitung der Urner Staatsanwaltschaft.

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