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VEREINBARUNG: Tessin und Uri gründen Gesamteinsatzleitung für Gotthard-Eröffnung

Die Kantone Uri und Tessin haben eine Vereinbarung über die Errichtung eines Führungsstabs für die Durchführung der Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels unterzeichnet. Die Vereinbarung bildet eine Premiere auf nationaler Ebene.
Die Regierungsräte Norman Gobbi (Tessin, links) und Beat Arnold (Uri) unterzeichnen die Vereinbarung. (Bild: PD)

Die Regierungsräte Norman Gobbi (Tessin, links) und Beat Arnold (Uri) unterzeichnen die Vereinbarung. (Bild: PD)

Zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und für Personen- und Objektschutz arbeiten bei den Eröffnungsfeierlichkeiten des Gotthard-Basistunnels Ende Mai/anfangs Juni die Polizeien der Kantone Uri und Tessin, unterstützt durch Angehörige von anderen Polizeikorps und verschiedenen weiteren Partnern wie der Transportpolizei oder dem fedpol zusammen. Die am Dienstag unterzeichnete Vereinbarung bildet die Grundlage zur Erfüllung des gemeinsamen polizeilichen Auftrags. Die Führung des Einsatzes übernimmt Oberstleutnant Lorenzo Hutter von der Tessiner Kantonspolizei, sein Stellvertreter ist Hauptmann Ruedi Huber von der Kantonspolizei Uri.

Die Vereinbarung bildet eine Premiere auf nationaler Ebene und beinhaltet eine Übertragung der Einsatzleitung von Befugnissen im gesamten Einsatzgebiet der beiden Kantone. Sie trat mit der Unterzeichnung in Kraft und dauert bis spätestens 30. Juni. Sie definiert die Rahmenbedingungen, damit die Einsatzleitung ihre Aufgaben optimal wahrnehmen kann. Insbesondere ist der Gesamteinsatzleiter für den Schutz der nationalen und internationalen Persönlichkeiten und der öffentlichen Ordnung während der Veranstaltung verantwortlich.

Ein solcher Grossanlass sei für den Kanton Uri eine enorme Herausforderung, weshalb die Kräfte gebündelt werden müssten, sagte der Urner Sicherheitsdirektor Beat Arnold (SVP) am Mittwoch auf Anfrage. Mehrere tausend Menschen werden am Nord- und Südportal erwartet - zusätzlich eine Vielzahl von Staatsgästen. Diese werden voraussichtlich erst am Einweihungstag selbst zu den Festplätzen reisen, sagte Arnold.

Die Feierlichkeiten im Rynächt und in Pollegio dauern mehrere Tage und sind eine wichtige Bewährungsprobe für die eidgenössischen und kantonalen Behörden. Die kantonsübergreifende Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen Tessin und Uri stellt eine direkte und zielgerichtete Durchführung der Feierlichkeiten sicher.

rem/sda

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