VERKEHR: Die Urner werden immer mobiler

In Uri wurden mehr Fahrzeuge eingelöst. Gründe: die steigende Zahl der Haushaltungen und der Pendler.

Bruno Arnold
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Verkehrsexperte Martin Baumann prüft in der Halle des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr Uri einen PW. (Bild: Bruno Arnold / Neue UZ)

Verkehrsexperte Martin Baumann prüft in der Halle des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr Uri einen PW. (Bild: Bruno Arnold / Neue UZ)

Die Einwohnerzahl stagniert in Uri, aber der Fahrzeugbestand wächst kontinuierlich. Konkret: Am 30. September 2012 waren 27'845 Fahrzeuge registriert, 766 mehr als am Stichtag des Vorjahres. Zum Vergleich: 1970 waren in Uri 6650 Fahrzeuge registriert, 1980 total 11'707, 1990 waren es bereits 16'707, 2000 deren 22'746 und 2010 insgesamt 26'435.

Viel Geld für Staatskasse

Als mögliche Gründe für das Wachstum des Fahrzeugbestands in Uri sieht Albert Zopp, Vorsteher des Amts für Strassen- und Schiffsverkehr (ASSV), einerseits die steigende Zahl der Haushaltungen und der Pendler – auch innerhalb des Kantons: «Man wohnt vermehrt in sogenannten Randregionen, arbeitet aber im Talboden. Um sich nicht einschränken zu müssen und mobil zu bleiben, leisten sich eben viele Familien mehr als ein Auto.» Zopp glaubt aber noch eine andere Tendenz zu erkennen: «Kaum ist man 18 Jahre alt, will man ein eigenes Fahrzeug.» Die heutigen Finanzierungsmöglichkeiten wie Leasing oder Kleinkredite würden die Umsetzung dieses Vorhabens sicher begünstigen. «Tendenz steigend» war nicht nur bei den PW feststellbar, sondern auch bei Motorrädern, Rollern und «Töffli». Nur negativ will Zopp diesen Zuwachs aber nicht sehen: «Immerhin fliessen aus Motorfahrzeugsteuern rund 9 Mio. Franken und aus Gebühren (zum Beispiel für Leistungen des ASSV) rund 2 Mio. Franken in die Staatskasse.

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